Riesenschritte Richtung Zukunft

Beim Sommergespräch ließ die CSU/FL-Fraktion die Gedanken in die Zukunft schweifen (von links): Harald Gollwitzer, Manfred Venzl, Walter Pröls, Gastgeber und Fraktionssprecher Armin Betz, Dritte Bürgermeisterin Rita Rosner, CSU-Chef Sebastian Kitta und Andrea Gollwitzer. Bild: bgm
Lokales
Floß
28.08.2015
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Die Unterbringung der Asylbewerber sei in Floß "vorbildlich", sagte CSU/FL-Fraktionssprecher Armin Betz. Er nannte zwei Gründe, warum die Integration im Ort klappt.

Betz machte dafür die dezentrale Unterbringung und das viele ehrenamtliche Engagement der Bürger verantwortlich. "Forderungen alleine helfen nicht weiter", kritisierte Harald Gollwitzer mit Blick auf eine Petition, die die Flosser SPD an Landrat Andreas Meier überreicht hatte. Man müsse selber anpacken und dabei unterstütze der Landkreis bereits wo er könne, betonte er beim Sommergespräch der CSU/FL-Fraktion.

Prozess angeschoben

"Die Gemeindeentwicklung geht mit Riesenschritten voran", resümierte Betz. Die CSU/FL-Fraktion habe durch zwei Veranstaltungen mit Projektleiter Jan Vorholt von GMA sowie der Zukunftswerkstatt Floß den "ganzen Prozess angeschoben, beziehungsweise unterstützt und nicht blockiert", sagte der Fraktionssprecher, der besonders den Zusammenhalt der CSU/FL-Markträte lobte. "Mir gefällt, dass wir so breit aufgestellt sind", betonte Betz. "Das zahlt sich für den Markt durch Einsparungen und innovative Ideen aus." CSU-Vorsitzender Sebastian Kitta erwähnte die "konstruktive und zielgerichtete Arbeit" bei den christsozialen Marktgemeinderäten.

Im kommenden Jahr werde "endlich" der Breitbandausbau das Geschehen in der Marktgemeinde beeinflussen, prognostizierte Betz. "Wenn wir nicht so darauf gedrängt hätten, dass das nochmal beraten wird, hätten wir im westlichen Gemeindegebiet keine so gute Erschließung bekommen." Die Sanierung der Schule werde in der laufenden Wahlperiode noch eines der größeren Projekte werden. Betz wünscht sich eine "moderne und nachhaltige Ausführung", die unter dem Gesichtspunkt der Kostenbewusstheit diskutiert und beraten wird.

Neues Baugebiet

Die Erschließung eines neuen Baugebietes soll im Zusammenhang mit dem Entwicklungskonzept fundiert erörtert werden. "Ein falscher Ansatz in Größe und Lage kann der Bewältigung der bevorstehenden Leerstandsproblematik im innerörtlichen Bestand und der Belebung der Ortsmitte negativ entgegenwirken", fürchtete Betz. Hier sei sich das Marktratsgremium einig.

Am Gespräch nahm auch Reinhold Bayer teil, den die Fraktion zusammen mit Manfred Venzl als Verwaltungsrat in den Kommunalbetrieb Floß entsendet hat. Bayer berichtete von "sehr sachlichen Beratungen". Die Entscheidungen seien nicht parteipolitisch geprägt.
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