Schülerzahl in Floß zu gering - Kindergärten erhalten "Qualitätsbonus plus"
Im nächsten Schuljahr keine 7. Klasse

Lokales
Floß
28.04.2015
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An der Mittelschule gibt es im nächsten Schuljahr keine 7. Klasse. Bürgermeister Günter Stich gab diese Information von Rektor Peter Steigner an die Markträte weiter. Daraus resultierend gibt es in den folgenden Schuljahren auch keine 8. und 9. Klasse.

Grund für den Wegfall der 7. Klasse ist die Anmeldungen von drei Schülern der 6. Klasse für den M-Zug. Von den verbleibenden zehn Schülern haben zwei weitere ausreichende Noten. Die restlichen Schüler werden deshalb im neuen Schuljahr dem Schulverbund der Mittelschule Altenstadt/WN zugewiesen. Laut Bürgermeister Günter Stich gehen die Schülerzahlen nach dem Schuljahr 2016/2017 wieder nach oben.

Ohne Diskussion nahm der Marktgemeinderat einstimmig die Haushaltsrechnung 2014 zur Kenntnis. Das Ergebnis liegt mit 6 855 118 Euro um 1,3 Millionen Euro über dem Haushaltsansatz. Dem Vermögensetat wurden 616 945 Euro zugeführt, nur 7771 Euro waren im Haushaltsplan veranschlagt worden. Die Zuführung zur allgemeinen Rücklage betrug 1 040 928 Euro.

Der Ausschuss "Zukunft Floß - Ortsmarketing und Ortsentwicklung" heißt künftig kurz und bündig "Zukunft Floß". Dies sei der Name, der sich im öffentlichen Sprachgebrauch verankert habe, sagte Bürgermeister Stich. CSU-Sprecher Armin Betz nannte den Namen für den Ausschuss zweitrangig, "maßgeblich ist, was dort herauskommt". Stich stellte dem Gremium die Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik 2014 der Polizeiinspektion Neustadt vor. Die Kriminalstatistik zeigt eine Verringerung der Fälle in Floß von 136 im Jahr 2003 auf mittlerweile 65. "In Floß lässt es sich gut und sicher leben", resümierte das Marktoberhaupt. Im Gegensatz dazu sind die Unfallzahlen von 80 im Jahr 2013 auf 95 des vergangenen Jahres gestiegen.

Einstimmig beschloss der Marktrat, den Kindergärten 2015 den "Qualitätsbonus plus" in gleicher Höhe wie ihn der Freistaat Bayern an die Träger der Einrichtungen gewährt zu zahlen. Die Mittel sollen zur Qualitätsverbesserung eingesetzt werden. Der Markt muss rund 13 000 Euro bereitstellen. Eine Summe, die laut Betz kein haushaltsrechtliches Problem bereitet. Manfred Venzl sieht darin die Möglichkeit, das Defizit der Einrichtungen zu verringern, weil keine Auflagen zur Verwendung der Mittel vorgeschrieben sind. Die Verringerung des Defizits steht auch für Robert Lindner im Vordergrund. Oliver Mutterer bedauerte, dass der Begriff der Qualitätsverbesserung nicht definiert ist.

Für die Kulturwerkstatt Kalmreuth gewährt der Mark 150 Euro Zuschuss. Einstimmig segnete der Marktrat die Pläne für den Bau einer Lagerhalle zur Unterbringung von Vereinseigentum und Festausstattung durch den Burschenverein ab.
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