Unvergessliche Momente

Er ist ein Meister auf der Königin der Instrumente. Das bewies Kantor Andreas Kunz beim Passionskonzert in der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista. Er begleitete die besondere Kreuzwegandacht, die Pfarrerin Lisa Weniger vortrug, mit eindrucksvoller Musik. Bild: le
Lokales
Floß
20.03.2015
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Das Leiden und Sterben Jesu Christi ließ Andreas Kunz durch eindringliche Orgelmusik spürbar werden.

Der Organist zeigte, dass er die Königin der Instrumente meisterhaft beherrscht. Ihm und Pfarrerin Lisa Weniger war es zu verdanken, dass die Kirchengemeinde St. Johannes Baptista die Tradition der Passionskonzerte fortsetzte. Nach der Senate in d-Moll von William Faulkes folgte das Choralvorspiel zum Passionslied "O Welt, sieh hier dein Leben" von Ernst Pepping und die Neukomposition des Passionsliedes "Du großer Schmerzensmann" von Matthias Nagel.

Schritt für Schritt

Die Orgelmeditation von Andreas Willscher zu den 14 Kreuzwegstationen untermalte die von Pfarrerin Weniger vorgetragenen Worte der Evangelien. Schritt für Schritt gingen die Zuhörer den Leidensweg Jesu mit. Es waren gewaltige und zarte, schwingende und schwebende, schräge und sanfte Orgeltöne, die Kantor Kunz meisterhaft vortrug.

An der 14. Station las Weniger vor: "Es befand sich aber an dem Platz, wo er gekreuzigt worden war, ein neues Grab. Dort nun bestatteten sie Jesus, weil das Grab in der Nähe war. Eilig wird Jesus bestattet. Ohne Zeremonien und große Worte, ohne Salbung und Gesang." Die Pfarrerin weiter: "Doch sobald der Sabbat vorüber ist, werden drei Frauen noch einmal zum Grab gehen. Dort, an diesem Ort der bitteren Endgültigkeit, werden sie erfahren: Jesus lebt."

Moment für die Ewigkeit

Die Auferstehung spiegelte sich in hellen Orgeltönen wider. Ein bewegender Höhepunkt des Passionskonzerts, den die Besucher wohl in Erinnerung behalten werden.
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