Verstorben Trauer um Fanny Weig

Lokales
Floß
09.03.2015
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(le) Mit 96 Jahren war Fanny Weig die drittälteste Einwohnerin des Markts. Kurz nach ihrem Geburtstag am 21. Februar ist sie friedlich eingeschlafen. Ihre letzten neun Lebensjahre verbrachte sie im Seniorenwohnheim "Am Reiserwinkel". Im Trauergottesdienst am Donnerstag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes sprach Pfarrer Norbert Große den Hinterbliebenen Trost zu.

Weig verbrachte ihre Kinder- und Jugendzeit bei ihren Eltern, die neben einer Landwirtschaft auch eine Zoiglstube betrieben. Im Mai 1943 heiratete sie den Flosser Postbeamten Wilhelm Weig, der 2006 starb. Um sie trauern ihre Kinder Lothar und Gerda hervor. Vor zehn Jahren verlor Weig ihr Augenlicht. Sie ertrug ihr Leiden mit größter Geduld. Eine Standartenabordnung des Katholischen Frauenbunds dankte für die langjährige treue Mitgliedschaft. Im katholischen Friedhof fand die Beisetzung unter großer Anteilnahme der Bevölkerung statt.

Abschied vonAdolf Helgert

Floß. (le) Adolf Helgert war der letzte Vorsitzende des am 18. Mai 2014 aufgelösten "Krankenunterstützungsvereins Floß und Umgebung". Kurz nach seinem 76. Geburtstag starb er am 1. März in der Neustädter Palliativstation. Die Urnenbeisetzung fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und Vereinsabordnungen am Freitag im evangelischen Friedhof statt. Im Trauergottesdienst schilderte Pfarrerin Lisa Weniger die Lebensstationen des Verstorbenen.

Helgert, am 6. Februar 1939 in Floß geboren und aufgewachsen, besuchte die Volksschule, lernte Glasschleifer und wechselte später zum Bauunternehmen Hermann Gollwitzer, wo er bis 2001 als Lastwagenführer tätig war. Im Juli 1961 heiratete er Luise aus Flossenbürg. Sie bekamen die Kinder Roland, Helga, Vera und Bernd hervor. Im Ortsteil Ziegelhütte lebte Helgert seit l975 mit seiner Familie im eigenen Heim. Ein schmerzlicher Verlust war der Tod seiner Frau 2009. Helgert war stets Mittelpunkt seiner Familie, hatte Freude mit seinen Enkeln und Urenkeln und verrichtete gerne Gartenarbeit.

Der Verstorbene war ein treuer Freund örtlicher Vereine und Verbände. Seit Februar 1992 war er Vorsitzender des "Hardter-Hügel-Vereins", den er mit viel persönlichem Engagement und Hingabe bei der Betreuung der Mitglieder leitete. Die Auflösung des Vereins schmerzte ihn besonders. Nachrufe sprachen die Feuerwehr Floß, die Soldatenkameradschaft 1870, und der Oberpfälzer Waldverein. Für die Firma Gollwitzer betrauerte Bauunternehmer Harald Gollwitzer den Tod eines pflichtbewussten, treuen und humorvollen früheren Mitarbeiters.
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