Von Bretterhütte zum Bauhof

Lokales
Floß
21.07.2015
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Frische Fassade am Pflegschloss, Nahwärmeversorgung am Bauhof, zehn Millionen Kilowatt Strom vom Solarpark: Eine Busrundfahrt informierte über Entwicklungen im Markt und im Flosser Land.

18 Anlaufpunkte hatte Bürgermeister Günter Stich für die Rundfahrt ausgewählt, die SPD hatte dazu eingeladen. Den Auftakt bildeten das Rathaus und das Pflegschloss. Beide Häuser verfügen nun über einen barrierefreien Zugang. Die Neugestaltung des Rathausparkplatzes liefert zusätzliche Parkplätze.

Einen Blick warfen die Teilnehmer in den neuen Trauungssaal und die künftigen Räume des Heimatmuseums. Herzlich dankte der Bürgermeister den Gemeindebürgern, die mit kostenlosen Arbeiten die Kommune unterstützt hatten. Das ganze Rathauszentrum werde durch die Asphalterneuerungen am Pflegschloss und Schlossgarten im Zuge des Straßenunterhalts, aber auch durch die energetischen Sanierung des Rathauses und der Fassadenerneuerung des Pflegschlosses abschließend aufgewertet. "Die Anlieger bleiben von Kosten verschont", betonte der Rathauschef.

Bauhof stark aufgewertet

Beim nächsten Stopp unter dem Motto "Von der Bretterhütte zum Bauhof" konnten sich die Teilnehmer von den Entwicklungen im Bauhof überzeugen. Mit Nahwärmeversorgung, Funktoren und einem neuen Ölabscheider entstand ein funktionelles Gebäude. Bald wird auch ein neuer Kommunaltraktor im Fahrzeugpark eintreffen. Besondere Beachtung bekam die neue Festbühne, die beim Bürgerfest zum ersten Mal zum Einsatz kommt. "Das Bauhofteam hat hier ganze Arbeit geleistet", lobte der Dienstvorgesetzte.

Über den vorbeugenden Brandschutz in Haupertsreuth mit einem Blick auf das Gemeindegebiet "Forst" passierte die Rundfahrt auch den Erweiterungsbau am Seniorenheim. Die Gruppe besuchte die sturmgeschädigte Kastanie in der Bahnhofstraße.

Bürgermeister Stich erzählte von dem Brückenneubau in Niedernfloß und der gemeinsamen Kläranlage mit der Nachbargemeinde Flossenbürg.

Die Rundfahrt führte vorbei an der Kulturwerkstatt in Kalmreuth. Auch von dem Zustand der Verbindungsstraße nach Konradsreuth oder von der Haselsteinstraße konnten sich die Teilnehmer ein Bild machen. Bei der Vorbeifahrt am Flosser Solarpark berichtete Stich von bisher knapp 10 Millionen Kilowattstunden erzeugten Stroms. Immerhin eine Einnahme von 2,66 Millionen Euro in den vergangenen fünf Jahren. Die Umwelt wurde dabei mit 5,6 Millionen Kilogramm eingesparten Kohlendioxid entlastet. Hier sprach Götz auch von einer möglichen Versorgung mit Eigenstrom.

Strom bringt Einnahmen

"Die Gewerbeansiedlungen in der Nelkenstraße mit der Firma Bäumler und Naturtechnik Dannhäuser oder auch die Firma Moro im Ortszentrum könnten Schule machen", so der Wunsch des Bürgermeisters. Große Probleme bereiten allerdings Altlasten in der Baugebietserweiterung "Am Zehenhof". Auch die Neufestlegung des Wasserschutzgebietes in Gösen ist nicht einfach zu handhaben. Vorbei am Schulgelände mit neuer Aula und Turnhalle endete die Fahrt an der Bocklraststation.
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