Wolfgang Bock und Markus Staschewski Jugendbeauftragte - Erich Schieder und Karl Kraus für ...
Dauerausstellung auf der Wunschliste

Lokales
Floß
15.10.2014
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Die Jugend bekommt ein besonderes Augenmerk. Das zeigte sich in der Wahl der beiden Jugendbeauftragten Wolfgang Bock (FDP/UB) und Markus Staschewski (SPD). Zu ihren Aufgaben zählen auch die Unterstützung der Vereine und Verbände. Sie kümmern sich um Belange der Jugendlichen, erhalten Informationen vom Jugendamt und vom Kreisjugendring. Jugendlichen dürfen sich jederzeit an sie wenden.

Auch ein alter Bekannter war im Rathaussaal bei der Sitzung des Kulturausschusses anwesend. Der ehemalige Marktrat Erich Schieder (CSU) war zum Behinderten- und Seniorenbeauftragten ernannt worden. Sein Stellvertreter ist der frühere Marktrat Karl Kraus, der dieses Amt bereits kennt. Schieder dankte für das Vertrauen und nahm die Wahl nach reiflicher Überlegung an. Er sehe seine Aufgabe darin, auch bei klammer Haushaltskasse Anträge zu stellen. In der Sitzung hatte er ein Fangschreiben eines angeblichen Telefonbuchverlags dabei. Unterschreibt der arglose Senior den anscheinend nur harmlosen Datenabgleich, bekomme er eine teure Rechnung über mehrere 100 Euro, die sich im Kleingedruckten versteckt hatten. Gerade Senioren fielen auf solche Betrügereien herein. "Man muss die Augen offen halten, aber auch differenzieren und nicht nur blind agieren", war sein Credo. Sebastian Kitta betonte, wie wichtig die Aufgaben der Jugend- und Seniorenbeauftragten sei, Denkanstöße an die Verwaltung weiterzugeben. Heinz Kett (FDP/UB) fand, es wäre gut, mindestens einmal pro Jahr Informationen über die Arbeit der Beauftragten zu erhalten.

Nochmals kam Schieder zu Wort, dieses Mal als Vorsitzender des Arbeitskreises "Heimatmuseum Flosser Amt". Die Sitzung im Alten Pflegschloss mit Besichtigung der Räume habe Ideen entstehen lassen. Der Arbeitskreis möchte die künftige Nutzung die leerstehenden Unterrichtsräume sowie das Büro des Musikschulleiters übernehmen. Darin ist eine Dauerausstellung angedacht.

Rita Rosner ergänzte, sie habe die in Frage kommenden Exponate besichtigt. "Es wäre schade, diese nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren", sagte sie. Schieder fand aber auch, dass es sei schwierig sei, Leute in ein Museum zu bringen. "Was haben wir Flosser, was andere nicht haben?", fragte Kitta. Vielleicht solle man das Museum nicht einfach nur "Heimatmuseum" nennen, weil sich die Leute darunter kaum etwas vorstellen könnten.

Rosner erinnerte an die Pflege des Kriegerdenkmals. Laut Bürgermeister Stich sei eine pflegeleichte Bepflanzung vorgesehen.
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