Marktrat Floß zufrieden
Erste Förderanträge

Politik
Floß
17.10.2016
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"Wenn wir etwas machen, dann etwas Vernünftiges und keinen Schnellschuss", betont Bürgermeister Günter Stich. Die Umsetzung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes gehe eben nicht schneller, merkt er an.

Dabei sei man schon einige Schritte weiter, erklärte Stich in der Marktratssitzung an. Im Juni unterzeichnete der Bürgermeister den Durchführungsvertrag mit der Leuninger und Michler GmbH. Am 15. September flatterte der Bewilligungsbescheid der Regierung ins Flosser Rathaus. In den nächsten Schritten soll eine Richtlinie die Vergabe von Zuwendungen aus dem Fassadenprogramm näher regeln.

Erste Förderanträge, die Hauseigentümer im Sanierungsgebiet gestellt haben, werden beraten. Mit Einzelprojekten wie der Umgestaltung des Kriegerdenkmals oder der Verbesserung der Barrierefreiheit im Ortszentrum will der Markt selbst Impulse setzen. Außerhalb des Ortskerns stehen ein neues Wohn- und ein neues Gewerbegebiet ganz oben auf der Prioritätenliste. Am 25. Oktober steht die Besprechung konkreter Schritte mit den Städteplanern an. "Bewegt hat sich ja schon einiges", bestätigte Zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer. Auch CSU-Fraktionssprecher Armin Betz und SPD-Mann Robert Lindner waren sich einig: "Es geht weiter."

Vorangekommen ist man auch bei der Umsetzung des Interkommunalen Energienutzungsplans. Das Wirtschaftsministerium hat den Förderantrag genehmigt. Das Institut für Energietechnik an der OTH Amberg-Weiden hat den Auftrag für die Umsetzung erhalten. Freude bereitete die Betriebskostenabrechnung des Kindergartens "St. Johannes M. Vianney". Statt des erwarteten Defizits von 26 000 Euro gibt es ein Plus von 8600 Euro. Künftig entfallen die Vorauszahlungen der Gemeinde. Obendrein zahlt der Kindergarten 20 000 Euro zurück. Die Jahresrechnung für das Jahr 2015 wurde mit Einnahmen von 460 000 Euro und Ausgaben von 450 000 Euro festgestellt.

"Die vielen Gespräche zwischen Markt und Kindergarten haben zur Klärung geführt", lobte Betz. "Es waren jahrelange Geburtswehen. Wir hoffen, dass die positive Entwicklung anhält", sagte Mutterer.
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