"Roter Tisch" am Schlatteiner Dorfweiher
Schlattein sucht Anschluss

Es war ein langes erstes Feierabendgespräch am "roten Tisch" mit der SPD- Marktratsfraktion im Ortsteil Schlattein. Bild: gt
Politik
Floß
15.07.2016
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Das erste Feierabendgespräch der SPD-Marktratsfraktion am "roten Tisch" beim Schlatteiner Dorfweiher dauert bis spät in den Abend. Internet, Straßenausbau und der "Bürgermeisterkanal" bewegen die Bürger aus Ellenbach und Schlattein bei einem Seidl.

Das schnelle Internet und die Breitbandverkabelung waren die ersten Themen. "Wann bekommen wir in Schlattein den schnellen Anschluss und wie groß ist dann die Leistung?", fragte Werner Löw. In 14 Tagen beginnen die Grabarbeiten. Erste Begehungen mit der beauftragten Firma Netzelbau aus Weiden haben schon stattgefunden. Die Telekom hat eine Fertigstellung bis Februar 2017 zugesichert.

Alle müssen mitmachen


"Wie geht es mit dem Ausbau der Straße 2181 nach Plößberg weiter und was geschieht mit der Straße 271 nach Wildenau", wollte Markus Schieder wissen. Die Zusage des Staatlichen Bauamtes Amberg Sulzbach stehe, hielt Bürgermeister Günter Stich dazu fest. Es gibt bereits erste Planungen. Dass diese schnell umgesetzt werden, liege nach wie vor auch an den anliegenden Grundstückseigentümern. Der Bürgermeister kündigte ein gemeinsames Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt, dem Markt und allen betroffenen Anliegern an. Eine Zunahme der Geschwindigkeit und des Schwerlastverkehrs befürchtete Jochen Gollwitzer beim Ausbau der Gemeindestraße in Gösen. Eine staatliche Förderung von 80 Prozent könnte es bei einer forstlichen Wegebaumaßnahme am "Schlatteiner Rundweg" geben. "Es müssen alle mitmachen", bittet SPD-Fraktionsvorsitzenden und Schlatteiner Ortssprecher Robert Lindner. Auch zwei Durchlässe der "Schlattein" können mit dieser Maßnahme erneuert werden, ergänzte Walter Prölß. Die Ortskanalisation, der sogenannte "Bürgermeisterkanal", war ebenfalls ein Thema, das die Schlatteiner besonders bewegte. Hier werde es, wie auch in anderen Ortsteilen, noch Gespräche mit den Ortsanwohnern geben, kündigte Stich an.

Ende kurz vor Mitternacht


Der "Schilderwald" von Verkehrszeichen fehlte beim Feierabendseidl. Die mögliche kleine Dorferneuerung wurde als Chance angesprochen. Hier müsse man die Antwort der Direktion für ländliche Entwicklung abwarten. Ein Bürger fragte, ob der Probebetrieb der Fußgängerampel schon ausgewertet wurde. Dies werde im Gremium erst nach der Sommerpause beraten, antwortete der Rathauschef. Erst nach 22 Uhr verabschiedeten sich die Gäste. Die SPD-Marktratsfraktion wird die Abendgespräche auch in Ortschaften des Flosser Landes fortsetzen.
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