Werte nicht aufgeben
Paneuropa-Union pflanzt Linde als Symbol der Hoffnung

Die Paneuropa-Linde bekam in Floß einen markanten Standort. Vor der Gollwitzerkapelle und neben dem Bocklradweg soll der Baum Symbol für ein starkes Europa sein. Bild: nm
Politik
Floß
25.05.2016
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An der westlichen Zufahrt zum Markt, unterhalb der Gollwitzerkapelle, pflanzte die Paneuropa-Union eine Europa-Linde. "Um den Kreisverband Neustadt-Weiden ist es etwas still geworden", blickte Birgit Trottmann zurück. Gemeinsam mit Stephan Oetzinger geht es ihr darum, das zu ändern.

Wie gut das gelang, zeigte bereits diese Aktion. Knapp 50 Paneuropäer und weitere Gäste kamen nach Floß. Unter ihnen als Hausherr und Gastgeber Bürgermeister Günter Stich, seine Amtskollegen Tanja Schiffmann, Josef Beimler und Johann Maurer, sowie die ehemaligen Gemeindeoberhäupter Johann Werner, Albert Kick und Konrad Kraus. Zur Suche nach gemeinsamen Lösungen rief der Manteler Bürgermeister Oetzinger den Staatenbund auf: "Griechenland, Brexit oder Flüchtlinge sind nur drei von vielen Schlagwörtern, die die Menschen bewegen. Europa deswegen aufzugeben oder auf Sparflamme zu fahren, wäre falsch. Vergessen wir nicht die Kernwerte, von Frieden und Freiheit bis hin zur Sicherheit."

Singen wollte er zwar nicht, den Text von "Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum" brachte Stich allerdings schon in Erinnerung: "Er steht unmittelbar an dem durch mehrere Länder weiterführenden Bocklradweg für Solidarität und Gemeinsamkeit: "Ich wünsche dem Baum und Europa, dass beide wachsen und gedeihen."
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