Bischof Rudolph Voderholzer zu Besuch in Floß
Oberhirte frohgelaunt trotz Stau

Vermischtes
Floß
18.04.2016
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Pfarrer Thomas Richthammer, Bischof Rudolf und Bischofkaplan Michael Dressel (von links) zelebrierten die Messe.

Der Besuch des Bischofs am Hirtensonntag passe wie die Faust aufs Auge, meinte Pfarrer Thomas Richthammer schmunzelnd. Rudolph Voderholzer hatte seinen Weg durch das Bistum am Sonntag mit Verspätung fortgesetzt.

Ein Stau auf der Autobahn war für die Verzögerung verantwortlich. Bischof Rudolf stieg nach der Ankunft frohgemut aus dem Auto, begrüßte Ministranten, Bürgermeister, Kirchen- und Pfarrgemeinderatsmitglieder, Bürgermeister a. D. Fred Lehner, Fahnenabordnungen der CAJ-Gruppe, des Frauenbundes und des Männervereins.

Alle zusammen zogen mit Pfarrer Thomas Richthammer, Bischofskaplan Michael Dressel und Lektor Anton Eismann unter Glockengeläut ins festlich geschmückte Gotteshaus ein. Dort glänzte der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich. Beim Kyrieruf erklangen "Rufe vom Guten Hirten" und beim Kommuniondank sang der Chor "Gott, wenn du segnest" von Klaus Heizmann.

Gutes geistiges Klima


In seiner Predigt zeichnete Bischof Rudolf das Bildwort vom guten Hirten, der weiß, wer zu ihm gehört. "Jesus Christus selbst ist der gute Hirte." Er habe seine 99 Vertrauten verlassen, um die ganze Menschheit zum himmlischen Vater zu führen. Als äußerst wichtig bezeichnete der geistliche Würdenträger den Hirtendienst in der Kirche und im öffentlichen Leben. Müttern und Vätern dankte der Bischof für ihre Sorge und den Hirtendienst für ihre Kinder, die sie in Kürze zur ersten Kommunion führen. In der Pfarrei herrsche ein gutes geistiges Klima. "Beten Sie auch für mich für eine gute Ausübung meines Hirtenamtes."

Bischof zum AnfassenDiözesanbischof Rudolf Vorderholzer wünschte sich ausdrücklich eine lockere Begegnung mit den Gläubigen statt eines formellen Empfangs. Ein Gespräch und ein Kennenlernen sollte der Besuch der Pfarrei St. Johannes der Täufer sein. Und genau das wurde es.

Die Gläubigen erlebten im Pfarrsaal einen Bischof zum Anfassen: lächend, aufgeschlossen, jedermann die Hand reichend. Allerdings machte das Wetter der Begegnung im Freien einen Strich durch die Rechnung. Wie beim Gottesdienst gab es wieder eine kleine Zeitverschiebung. "Ich habe soeben den Eine-Welt-Laden besucht", sagte der Oberhirte und erntete Beifall.

Ein wenig ungeduldig, aber mit großer Spannung erlebten die Kleinen der Kindestagesstätte St. Johannes Maria Vianney, die Erstkommunikanten und viele Gläubige den Bischof. Frisch und fröhlich begrüßten ihn die Mädchen und Buben mit dem Lied: "Wer sich auf Gott verlässt". Gleich galt das Augenmerk von Bischof Rudolf den Kleinen des Kindergartens. Er machte ihnen ein dickes Kompliment für ihren schönen Gesang.

Die Grüße des Marktes überbrachte Bürgermeister Günter Stich. Der Besuch bedeute eine große Ehre auch für die Kommune. Stich hatte das Goldene Buch des Marktes mitgebracht. Der Gast fügte seiner Unterschrift eine herzliche Widmung und alle guten Wünschen bei.

Und dann mischte sich der immer lächelnde Geistliche unter die Gläubigen, führte mit vielen Gespräche und freute sich, dass Kirche und Gemeinde so prima aufeinander zugehen. "Das ist Hirtendienst von beiden Seiten in Vollendung." (le)
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