Burschenverein finanziert neues Gerät der Feuerwehr mit
Hilfe beim Abseilen

Alexander Kunz (hinten, von rechts), Alexander Reinl, Klaus Jakob, erster Vorsitzender Martin Krichenbauer und Christian Kunz (links) vom Burschenverein überreichten eine Spende über 1000 Euro an Feuerwehrkommandanten Felix Müller (Zweiter von links). Harald Träger demonstrierte die Funktionsweise der Neuanschaffung. Bild: bgm
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Floß
03.11.2016
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(bgm) Retten will gelernt sein: Um im Bereich Absturzsicherung Hilfe leisten zu können, haben sich 14 Kameraden der Feuerwehr die dazu notwendigen Qualifikationen angeeignet. Jetzt sind sie Dank einer Spende des Burschenvereins über 1000 Euro auch in der Ausrüstung noch besser aufgestellt.

Andere unterstützen


"Der Burschenverein möchte sich nach einer erfolgreichen Kirwa mit einem Teil des Erlöses für ein soziales Projekt, das den Menschen in der Region zugutekommt, einsetzen", erklärte Burschenvereins-Vorsitzender Martin Krichenbauer. Diesmal gab es Geld für die Anschaffung eines Auf- und Abseilgerätes für die Feuerwehr.

Die Vorrichtung mit 90 Meter Seil, mehreren Karabinern, Flaschenzügen und Steigklemmen kostet insgesamt 1400 Euro. "Ohne diese Spenden geht das nicht. Die Gemeinde kann sich das nicht alles leisten", dankte Kommandant Felix Müller der Delegation des Vereins bei der Spendenübergabe.

Häufiger Einsatz


Das neue Arbeitsgerät werde etwa gebraucht, um einen Herzinfarktpatienten von einem Baukran zu retten oder um abgestürzte Personen aus einem Steinbruch, Siloschacht oder einer Baugrube zu bergen. "Das kommt bei uns häufiger vor, als man sich das vorstellen kann", betonte zweiter Kommandant Harald Träger. "Das Geld ist sehr gut angelegt", zeigte sich Krichenbauer überzeugt, nachdem Träger die Funktionsweise des neuen Abseilgeräts demonstriert hatte.
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