das Pflegschloss ein komplettes Museum
Edel und herrschaftlich

Stadtarchivarin Petra Vorsatz (Dritte von rechts) und ihr Kollege, der Historiker Dr. Sebastian Schott (rechts), gaben Arbeitskreisleiter Erich Schieder (links) und Karin Pausch (Zweite von rechts) sowie Bürgermeister Günter Stich (Zweiter von links) Tipps für das geplante Museum im alten Pflegschloss. Bild: gt
Vermischtes
Floß
22.02.2016
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Ein großes Lob und auch die Zusage für eine weitere Unterstützung gab Petra Vorsatz dem Arbeitskreis "Heimatmuseum Flosser Amt". Zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Sebastian Schott besichtigte die Weidener Stadtarchivarin das alte Pflegamtsschloss.

Komplettes Museum


Sehr angetan war Vorsatz von dem Räumen, die sie "edel und herrschaftlich" bezeichnete. "Geradezu prädestiniert für ein Museum", sagte die Expertin. Sie ging sogar soweit, dass eigentlich das ganze Schloss ein Museum sei. Die bisher gesammelten Exponate seien hervorragend für museale Zwecke geeignet.

Bei den möglichen Ausstellungsräumen empfahlen die Gäste, Schwerpunkte zu setzten. Vorsatz könne sich sehr gut einen Raum mit Plankenhammer-Porzellan vorstellen wie auch einen Raum mit einer Ausstellung von historischen Aufnahmen.

Ein weiterer Raum solle für Wechselausstellungen verwendet werden. Der Trend gehe hin zu wenigen Exponaten und einem möglichst häufigen Wechsel. Nur dann nehme die Bevölkerung solche Einrichtungen an, wusste Vorsatz.

Da nicht alle vorhandenen Stücke ausgestellt werden können, schlug die Stadtarchivarin vor, ein Schaudepot einzurichten. Dies könnte durchaus in den bisherigen Lagerräumen sein.

Zudem empfahl sie, sich ein Konzept für das Museum zu überlegen. Vorsatz sah durchaus Fördermöglichkeiten durch die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in München.

Wunderbar gelungen


Bis dahin solle der Arbeitskreis Heimatmuseum seine Arbeit fortsetzen, lautete ihr Ratschlag an Arbeitskreisleiter Erich Schieder und Karin Pausch, Verantwortliche für die Exponate. Der neue historische Trausaal sei wunderbar gelungen, lobte auch Historiker Schott. Hochzeitsgegenstände, die vorhandenen Fotos oder das angedachte historische Brautpaar würden mehr als nur ein Blickfang sein. Auch die Kirchturmuhr im Eingangsbereich erziele eine tolle Wirkung.

Bürgermeister Günter Stich dankte den Experten aus Weiden für die interkommunale Zusammenarbeit. Der Markt werde das Angebot für weitere Hilfestellung annehmen.
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