Evangelischer Frauenbund Floß
Tatkräftige Frauen

Der Evangelische Frauenbund ehrte langjähriger Mitglieder. Von links: die ehemalige Landesvorsitzende Eva Schmidt, Renate Lindner, Berta Meißner, die neue Vorsitzende Christa Riedel, Erna Bodensteiner, Sabine Meierhöfer, Irena Herrmann, die jetzt stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Market sowie Pfarrerin Lisa Weniger. Bild: le
Vermischtes
Floß
25.01.2016
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Der Evangelische Frauenbund unterstützt seit 2014 das Christoffel-Blindenmission-Projekt (CBM) für Kinder mit Behinderungen. Besonders am Herzen liegt den Mitgliedern das Patenkind Januna aus Nepal.

Die 13-Jährige hatte völlig verkrüppelte Beine, die bis zum Knie amputiert werden mussten. Die Jugendliche bekam Prothesen und lernt jetzt das Laufen. 20 Euro monatlich spendet der Frauenbund an CBM. Die in der Jahreshauptversammlung durchgereichte Spendenbox für das Projekt blieb ebenfalls nicht leer.

Kassiererin Uli Opitz legte den Finanzbericht vor. Die Information der der scheidenden Vorsitzenden Elisabeth Market, dass der Frauenbund die Kosten für das Beziehen der Stühle im Gemeindehaus in Höhe von 4000 Euro übernimmt, quittierten die Zuhörerinnen mit Beifall.

Treue Mitglieder


Im Mittelpunkt der Versammlung standen langjährige Mitglieder. Jeweils Urkunde und Rose erhielten Gertraud Stich, Christa Riedel, Sabine Meierhöfer und Irena Herrmann (10 Jahre), Berta Mädl (20), Renate Lindner, Edith Riebl-Brucker (30), Berta Meißner, Hildegard Lehner, Erna Bodensteiner und Frieda Bock (35). Sandra Reinl, Natalie Schönberger, Ulrike Schmidt und Anita Schätzler sind neu in der Gemeinschaft und erhielten von der ehemaligen Landesvorsitzenden Eva Schmidt zur Begrüßung ebenfalls eine Rose, dazu eine Anstecknadel. Alle Mitglieder beschlossen, den jährlichen Mitgliedsbeitrag von acht auf zwölf Euro anzuheben.

Über "Elisabeth Selbert, die Mutter der Gleichberechtigung" referierte Schmidt, die auch Chefredakteurin der Verbandszeitschrift "DEF-Aktuell" ist. "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Diese Aussage sei heute selbstverständlich. Dass dieser Satz im Grundgesetz verankert sei, habe der Energie und des Einsatzes von Elisabeth Selbert bedurft, sagte Schmidt. Sie sei eine der vier "Mütter des Grundgesetzes".

Schmidt plädierte weiterhin für eine aktive Gleichstellungspolitik, um das on den "Müttern des Grundgesetzes" erkämpfte Grundrecht mit Leben zu füllen und den Verfassungsauftrag "Gleichberechtigung" zu verwirklichen.
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