Flosser Adler in neuem Nest
Deutschland-Fanclub segnet Clubheim

Pfarrerin Lisa Weniger und Pfarrer Thomas Richthammer (von rechts) segneten das "Adlernest". Präsidentin Gisela Mutterer freute sich über den Abschluss des Projekts. Bild: le
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Floß
16.06.2016
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2008 der erste Fankilometer"Die Idee, einen Deutschland-Fanclub ins Leben zu rufen, wurde am 30. Juni 2006 im Gasthaus "Weißes Rößl" geboren", erinnerte der frühere Präsident des Deutschland-Fanclubs "Flosser Adler", zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer bei der Segnung des Vereinsheims.

Dieter Zitzmann war der Ideengeber, Alexander Völkl sprang auf den Zug auf und zählte am 22. Juli 2006 zu den 12 Gründungsmitgliedern.

Sieben Tage später waren es 38 Mitglieder, heute zählt der Fanclub 135 Anhänger. "Die Zielsetzung war klar", meinte Mutterer. "Wir wollten uns nicht nur Fußballspiele der deutschen Mannschaft ansehen, sondern auch den gesellschaftlichen Bereich im Markt stärken." Mit den "Promillos" richteten die Adler zum Beispiel das 24. Fußball-Wohltätigkeits-Pfingstturnier aus. Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei erhielt eine Spende von 4500 Euro. Das Bochgassfest ist seit 2001 eine feste Veranstaltung.

Die Idee für Public Viewing verfolgten die Adler-Fans schon viele Jahre. Der erste Fankilometer überhaupt entstand 2008 zur Europameisterschaft.

Viel Wert legt der Fanclub auf Besuche von Veranstaltungen im Flosser Raum, aber die Abstecher zu Spielen der Nationalelf in Prag, Klagenfurt, Berlin, Leipzig, München, Wien und Nürnberg bleiben den Anhängern in Erinnerung. Mutterer lobte ausdrücklich alle Engagierten im Fanclub. (le)

Das schönste Geburtstagsgeschenk für den zehn Jahre alten Fanclub "Flosser Adler" ist zweifellos der 2:0-Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft bei der EM. Aber die Segnung des "Adlernests" am Rathausplatz geht in die Chronik des Vereins ein.

Die Flossenbürger Blaskapell'n unter Leitung von Franz Völkl begleitete den Festtag. Gisela Mutterer hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt als Präsidentin und begrüßte die Gäste zur Segnung des neuen Vereinsheims. "Wir Flosser Adler freuen uns über dieses neue Zuhause." Das Projekt nahm bereits 2012 seinen Anfang. Damals hatte der Marktrat zugestimmt, einen Teil des früheren Pferdestalls, der schon als Wohnung, Bauhof, Material- und Geräteraum gedient hatte, den Adlern zur Miete zu überlassen.

Über 1000 Arbeitsstunden


Weit über 1000 Arbeitsstunden leisteten 30 Helfer, um daraus ein Nest für die Fans des deutschen Fußballnational-Mannschaft zu machen. Vor allem Udo Mandry und Oskar Lang investierten viel Zeit und erhielten dafür den Deutschlandfan-Bierkrug. Armin und Christoph Winkler sowie Johannes Niekrawietz legten ebenso fleißig Hand an.

Sie dankte Norbert Schnabl stellvertretend für die vielen Helfer. Eine gute Nachbarschaft verbindet die "Adler" mit Ottilie und Werner Achatz, wofür es Blumen und Geschenke gab. Höhepunkt d war die Segnung des Adlernestes durch Pfarrerin Lisa Weniger und Pfarrer Thomas Richthammer.

"Ich ziehe meinen Hut vor einer solch großartigen Leistung, zu der auch der Markt mitgeholfen hat", betonte dritte Bürgermeisterin Rita Rosner. Der Deutschland-Fanclub habe es meisterhaft verstanden, mit dem Adlernest zu einem festen Bestandteil im gesellschaftlichen Leben des Marktes zu werden. Bürgermeister a. D. Fred Lehner erzählte, dass er den Raum seit seiner Kindheit kenne. "Hier kann man sich einnisten." Das Fußballlied "Wer hat die Welt so schön gemacht, wer hat das Fußballspiel erdacht" und das Deutschlandlied beschlossen den festlichen Teil des Festtags.
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