Flosser Kleintierzüchter fürchten um ihre Zukunft
Flammender Appell an Mitglieder

Anerkennung gab es für langjährige Mitglieder des Kleintierzuchtvereins. Vorsitzender Berthold Fröhlich (links) und sein Stellvertreter Peter Rösch (rechts) überreichten Urkunden. Bild: le
Vermischtes
Floß
04.05.2016
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"Wir brauchen die Anerkennung aller Mitglieder - aktiver und passiver - und aller Aktivitäten als gleichrangig. Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang, sondern der Zusammenklang. Deshalb heißt unser Motto: ,In meinem Kleintierzuchtverein helfe ich gern, weil ich sehe, dass es sich hier um eine wirkliche Gemeinschaft handelt.'" Mit diesem leidenschaftlichen Appell an die Mitglieder wartete Vorsitzender Berthold Fröhlich in der Jahreshauptversammlung des Kleintierzuchtverein Floß und Umgebung auf.

Dramatischer Rückgang


Fröhlich befasste sich mit der Zukunft der Kleintierzucht. Die Zahl aktiver Züchter und Kleintierhalter nehme dramatisch ab. Zu viele Auflagen schränkten die Kleintierhaltung ein. "Kleintierzucht ist für den Tierliebhaber Entspannung, Erholung und praktischer Tierschutz."

Es sei bedrückend, dass alle zwei Wochen weltweit eine Nutztierrasse aussterbe. Die Zahl der Kleintierrassen auf der Roten Liste bedrohe stetig Nutztierrassen. Weil es immer weniger Aktive gebe, brauchten die Kleintierzüchter mehr denn je die Anerkennung der passiven Mitglieder, wozu der Vorsitzende aufrief. Der Respekt galt den Mitgliedern, die seit 10, 25 und 40 Jahren treu zum Verein stehen. Mit stellvertretendem Vorsitzenden Peter Rösch überreichte Fröhlich Urkunden an Daniela Juilfs, Josef Lindner, Johanna Plödt, Petra Schaller und Matthias Vrhovec für zehnjährige Mitgliedschaft. 25 Jahre sind Petra Kiehl, Josef Lang, Rudi Lindner, Johann Mayer, Gerd Naeger, Hermann Schätzler, Rosita Schmidt, Bernd Schnappauf, Jürgen Schnappauf, Rudolf Schönweitz, Petra Schwab, Peter Späth, Volker Strobel, Kurt Wirner und Renate Wolf dabei. 40 Jahre Ludwig Müller, Heinrich Riebel und Harald Schaller. Katharina Kiehl erhielt vom Landesverband die silberne Ehrennadel.
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