HvO sparen auf ein eigenes Auto
Seit August 60 Einsätze

Zur Zeit ist die HvO-Gruppe mit einen alten Fahrzeug des Kreisverbands unterwegs. Die Sanitäter hoffen, bis zum Frühjahr mit einem eigenen Auto zu den Einsätze fahren zu können. Bild: le
Vermischtes
Floß
28.12.2015
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Die Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO) Floß fährt zur Zeit mit einem alten, vom BRK-Kreisverband Weiden/Neustadt zur Verfügung gestellten Auto zu ihren Einsätzen.

Das Fahrzeug, dass bereits etliche Kilometer auf dem Buckel hat, fährt zwar noch, aber gehört sich eigentlich ausrangiert. Die HvO hoffen deshalb, durch Spenden im nächsten Jahr ein neues Auto kaufen zu können. Einen ersten Schritt hat bereits die Neustädter Notärztin Dr. Gudrun Graf getan. Sie stellte ihren kürzlich erhaltenen Bürgerpreis in Höhe von 1000 Euro den Flosser Sanitätern für das Auto zur Verfügung.

Es ist erstaunlich, wie rasant sich die Gründung der HvO im Markt vollzogen hat. Derzeit bilden elf junge Frauen und Männer die Gruppe. Nach einer Sanitätsausbildung beim BRK, die in der Freizeit erbracht wurde, waren die Helfer fit für ihre oft lebensrettende Aufgabe.

Wenn im Raum Floß ein Notruf an die Integrierte Leitstelle in Weiden abgesetzt wird, dann rücken nicht nur Rettungsdienst und Notarzt aus, auch die HvO werden alarmiert. Dieser ist in drei Minuten am Einsatzort. Der Rettungsdienst, meist aus der Rotkreuzwache Neustadt, braucht einige Minuten länger bis zum Eintreffen beim Patienten. Minuten, die im Extremfall über Leben und Gesundheit entscheiden. Wie unverzichtbar diese Einrichtung ist, zeigt allein die Tatsache, dass es seit August über 60 Einsätze gab.

Bürgermeister Günter Stich, Stellvertreter Oliver Mutterer, auch als Vertreter des Flosser Gewerberings, Andrea Gollwitzer vom Lions-Club Neustadt Lobkowitz, der Neustädter BRK-Bereitschaftsleiter Sebastian Windschügl, stellvertretender BRK-Kreisvorsitzender Fred Lehner unterstützen die HvO-Truppe um Noah Lugert. Erfreulich, dass Banken und Geschäfte bereits Spenden signalisiert haben. Dr. Gudrun Graf und Sebastian Windschügl sind sich mit der HvO-Gruppe einig, dass es möglich sein müsste, das Fahrzeug im Frühjahr 2016 in Betrieb nehmen zu können.
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