Ideen der Beratungsgruppe
Aussichtsturm auf dem "Galgen"

Vom "Galgen" aus bietet sich dem Wanderer ein schöner Blick ins Flosser Land und auf die Burgruine Flossenbürg. Ein perfekter Platz für einen Aussichtsturm, findet die Beratungsgruppe "Sonderprojekte". Bild: nm
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Floß
23.02.2016
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Der Vorschlag der Beratungsgruppe "Sonderprojekte" klingt vielversprechend. Sie wünscht sich einen Aussichtsturm auf dem "Galgen". Nun soll der Marktrat darüber beraten.

In mehreren Zusammenkünften hat die Gruppe um Marktrat Markus Staschewski Vorschläge zum laufenden Isek-Verfahren erarbeitet. Die Themenkreise Natur, Gesteine, Geologie, Wandern und sportliche Aktivitäten beschäftigten die engagierten Mitglieder der Beratungsgruppe. Schnell war klar, dass ohne Zuschüsse und Fördermöglichkeiten die Umsetzungen nicht realistisch erscheinen. So wurden in die Sitzungen der Beratungsgruppe Dr. Andreas Peterek vom Geopark Bayern-Böhmen und auch Regionalmanagerin Margit Frauenreuther vom Landkreis Neustadt geladen. Sie stellten die Fördermöglichkeiten des Geoparks oder auch aus dem Leader-Projekt vor. Diese könnten durchaus gegeben sein.

Geld aus dem Leader-Topf


Die geologischen Besonderheiten wie Granit, Serpentinit und andere Gesteinsvorkommen sowie Schönheit der Landschaft beschäftigten Siegfried Schuller im ersten Konzept mit ausgewiesenen Wanderungen. "Themenspaziergänge" erarbeitete daraus die Beratungsgruppe mit Oberbegriffen wie: Besinnung, Kraftwege, Literatur oder Geologie. Ein Aussichtsturm auf dem Galgen könne die Landschaft noch besser in Szene setzen, schlugen Oliver Konz und Robert Lindner vor. Ob aus Holz oder Stahl, aus luftiger Höhe von 17 bis 25 Meter gäbe es in alle vier Himmelsrichtungen einen lohnenswerten Blick. "Eine Förderung durch Leader ist grundsätzlich gegeben", bestätigte Margit Frauenreuther.

Gedanken über eine mögliche Aussichtsplattform auf dem "Hardter Hügel" würden ebenfalls weiter verfolgt. Das Thema "Geschichte und Stein" könne hier in Betracht gezogen werden. Der Arbeitskreisvorsitzende Staschewski hatte einen weiteren Punkt mit einem besonderen Alleinstellungsmerkmal ausgearbeitet. Er schlug eine gemeindeübergreifende, beleuchtete Nachtlaufstrecke auf dem Bocklradweg vor.

Fünf Kilometer


Diese könnte von der Raststation in Floß zur Radlhütte in Frankenrieth bei Waldthurn führen. Dieser Streckenabschnitt ist etwa fünf Kilometer lang. Gedacht sei an eine regenerative LED-Beleuchtung mit eigener Stromversorgung durch die Sonne. Nordic Walker, Läufer und Inlineskater hätten dann die Gelegenheit, auch am Abend dem Hobby nachzugehen. "Eine Idee, die einen ganz besonderen Charme hat", bestätigte die Regionalmanagerin. Sie will nachfragen, ob eine Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (Röfe) in Frage käme.

Alle Vorarbeiten müssten aber in förderfähige Konzepte münden. Dazu seien Fachleute bis hin zu Architekten und Landschaftsplanungsbüros notwendig. Auch das würde Kosten verursachen, so das Fazit.
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