Immer noch Ärger wegen Absage
Frühjahrsversammlung des Kreisverbandes Neustadt im Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter

Vermischtes
Floß
19.03.2016
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Die Mitgliederzahlen, das Verbot der Kreis- und Bezirksgeflügelschau sowie die Genehmigung aller Veranstaltungen mit Tieren waren Themen der Frühjahrsversammlung des Kreisverbandes Neustadt im Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter.

898 Mitglieder zählt der Kreisverband aktuell. Damit hält der Schwund weiter an. "Erfreulicherweise kann sich auch der Erfolg der Züchter bei den Meisterschaften sehen lassen", betonte Kreisvorsitzender Rainer Bauer im gut gefüllten Flosser Züchterheim.

Wie Bauer im Rückblick auf 2015 informierte, waren sowohl die Frühjahrsversammlung als auch die Arbeitstagung und Züchterschulung im Herbst sehr gut besucht. Von den neun Ortsvereinen im Kreisverband hielten sieben eine Lokalschau ab. Die Erlaubnis für Kleintiermärkte, Ausstellungen und sonstige Veranstaltungen mit Tieren hätten die Ortsvereine jährlich neu beim Veterinäramt zu beantragen, informierte der Kreisvorsitzende.

Die Zahl der Jugendlichen im Kreisverband sei mit 109 konstant. Sie seien in neun Jugendgruppen organisiert, berichtet Jugendwart Anton Hösl. "Über neue Züchter in jedem Alter würden sich die Ortsvereine sehr freuen."

Kurzfristige Absage


Weiteres Thema war das Verbot der Kreis- und Bezirksschau im Dezember 2015 in Pfrentsch nach einem Ausbruch der Vogelgrippe auf einem Geflügelhof in Cham. Immer noch herrscht Unverständnis über diese Entscheidung des Veterinäramtes Neustadt. Viel Lob zollte Bauer den Mitgliedern des ausrichtenden Kleintierzuchtvereins Waidhaus, die außer viel Arbeit mit der Organisation, dem Auf- und Abbau der Schau sowie mit der Benachrichtigung der Aussteller über die Sperre hatten. Erst drei Tage vor Einlieferung der Ausstellungstiere hatte die Kreisbehörde die Veranstaltung untersagt.

Allen Ausstellern sei der volle Betrag ihrer Meldegebühren rückerstattet worden, abermals viel Arbeit für den Kleintierzuchtverein Waidhaus. Damit dieser nicht auf allen Unkosten sitzenbleibt, habe er von Landrat Andreas Meier, vom Bezirksverband und auch vom Kreisverband eine finanzielle Unterstützung erhalten. Alle Züchter hoffen, dass die Kreisschau in Eschenbach am 31. Dezember 2016 und 1. Januar 2017 nicht das gleiche Schicksal wie die Waidhauser Kollegen ereilt.

Dass die Tierqualität in der Oberpfalz top ist, zeigen die Meistertitel der vergangenen Jahre. Willibald Roauer, Bezirksvorsitzender der Bayerischen Rassegeflügelzüchter, ehrte zusammen mit dem Kreisvorsitzenden die Deutschen und die Bayerischen Meister der letzten Schausaison.

Zweifacher Deutscher Meister wurde Josef Dobmeier mit Bernburger Trommeltauben gelb und mit Bernburger Trommeltauben blau-gehämmert, Berthold Fröhlich mit Startauben Silberschuppenmönch schwarz und Reinhold Schulz mit Wiener Gansel rot.

Bezirk tagt im April


Den Titel des Bayerischen Meisters errangen in Kulmbach zweimal Berthold Fröhlich sowohl mit Startauben Silberschuppen als auch mit Startauben Silberschuppenmönchen schwarz, Theodor Grötsch mit Strasser rot, Günter Rieger mit Deutsche Schautaube blau mit schwarzen Binden und Bernhard Müller mit Show Racer rotfahl-dunkelgehämmert. Bezirksvorsitzender Roauer lud zur Bezirksversammlung am 24. April in Pfrentsch ein.
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