Landeskirche vergibt 100. Umweltzertifikat "Grüner Gockel"
Wegbegleiter in Grün

Das Umweltteam mit Pfarrerin Lisa Weniger ( Zweite von rechts ) und Bernd Brinkmann ( Dritter von rechts ) freut sich über die Auszeichnung ihres Engagements mit dem "grünen Gockel" der Landeskirche. Bild: le
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Floß
27.04.2016
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Der "Grüne Gockel" ist im Markt gelandet. Die evangelische Gemeinde St. Johannes Baptista gehört zu den Kirchengemeinden mit umweltfreundlichem Handeln in der bayerischen Landeskirche.

(le ) Oberkirchenrat Dr. Hans-Peter Hübner und Bernd Brinkmann von der Arbeitsstelle Grüner Gockel stellten das Umweltzertifikat aus. Das bestätigt, dass die Kirchengemeinde zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistungen das geprüfte kirchliche Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel" eingeführt hat. Nach dem Gottesdienst traf sich im Gemeindehaus ein illustrer Kreis unter dem Motto "Schöpfung bewahren - Kosten senken - Verantwortung übernehmen".

Nach der Auftaktveranstaltung im Januar 2014 hat sich das Umweltteam regelmäßig getroffen. "Es wurde geprüft, protokolliert, geplant und verändert, gepflanzt, geerntet, informiert und gemeinsam mit vielen anderen in der Kirchengemeinde auf den Weg für ein nachhaltigeres, umweltfreundliches Leben und Arbeiten gebracht", sagte Pfarrerin Lisa Weniger. Man sei erst am Anfang und nehme als Wegzeichen und Wandergesellen den "Grünen Gockel" als 100. Gemeinde in Bayern in Empfang.

Der Sprecher des Flosser Umweltteams, Joachim Kiehl, hielt fest, dass Theologiestudentin Carmen Riebl die Aktion initiiert habe. "Wir haben uns einen Leitfaden erstellt", freute sich Kiehl. Was bisher geschehen sei und was das Umweltprogramm bis 2019 enthalte, sei eine Menge Arbeit. Es gehe um Einsparungen bei der Heizung im Gemeindehaus, beim Strom und Wasser, um blühende Landschaften auf der Pfarrwiese, um das Beschaffungswesen, Müllvermeidung und um Kommunikation. "Gott hat uns Menschen die Natur anvertraut. Sie zu bewahren und zu erhalten, ist unsere Aufgabe." Kiehl bat, das Umweltteam mit Anregungen zu versorgen.

Pfarrerin Weniger rief alle guten Kräfte auf, mit Anregungen und auch mit Kritik nicht zu sparen. "Das führt letztlich zusammen und bringt Erfolg." Schriftlich gratulierte Dekan Wenrich Slenczka mit einer Strophe aus dem Gesangbuch: "Himmel, Erde, Luft und Meer zeugen von des Schöpfers Ehr; meine Seele, singe du, bring auch jetzt dein Lob herzu". Der Markt freue sich und sei stolz auf diese kirchliche Initiative, lobte Bürgermeister Günter Stich.

EhrengästePfarrerin Lisa Weniger, Bernd Brinkmann (Projektleiter im Umwelt- und Klima-Ausschuss der Evangelischen Landeskirche), Karl Bärnklau (Umweltbeauftragter des Dekanats Weiden), Umweltauditorin Carmen Riebl, Joachim Kiehl (Sprecher des Flosser Umweltteams), die Bürgermeister Günter Stich, Oliver Mutterer und Rita Rosner sowe Posaunenchorleiter Wolfgang Lang mit seinen Musikern. (le)
Gott hat uns Menschen die Natur anvertraut. Sie zu bewahren und zu erhalten, ist unsere Aufgabe.Joachim Kiehl
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