"Love Keys" bringen Zuhörer zum Weinen
Mantra, Mantra

Die "Love Keys" haben in den letzten sechs Jahren in 15 Ländern über 700 Mantra-Konzerte gegeben. Kerstin Birkner hat die Band - zur Freude der rund 50 Zuhörer - nach Floß geholt. Das Duo sorgte bei den Konzertbesuchern für Glückstränen, Gänsehaut und Herzensweite. Bild: sei
Vermischtes
Floß
25.04.2016
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Tränen, Emotionen, innere Leichtigkeit: Das Mantra-Konzert in Floß war ein Experiment, und es gelang. Die rund 50 Teilnehmer waren begeistert.

In Nürnberg hat Kerstin Birkner von "Yoga-Lebenskraft" in Vohenstrauß zum ersten Mal ein Mantra-Konzert besucht, und es hat sie tief berührt. Am Freitag holte Birkner kurzerhand die "Love Keys" nach Floß, um ihr Erlebnis zu teilen. Während einige Besucher mit geschlossenen Augen und verklärtem Lächeln da saßen, liefen bei anderen Tränen über das Gesicht. Eine Besucherin erzählte, sie habe schon einmal in einem Yoga-Kurs Mantras gesungen. Diese könnten sich stark auf Körper und Seele auswirken.

Höhere Sphären


Das Duo "Love Keys" ist Garant für Glückstränen und Gänsehaut. Wenn die uralten Mantras erklingen, schwebt das Publikum nach einiger Zeit in höheren Sphären. Als die zierliche Aleah Ganharvika ihre Stimme ertönen ließ, füllte sie ohne Weiteres den gut fünf Meter hohen Raum im Flosser Gemeindehaus aus.

Die "Love Keys" sind auf der ganzen Welt unterwegs und kamen erst von einer Konzertreise aus Marokko, Indien und Bali zurück. Ben Jammin begleitet Ganharvika am Keyboard, an der Gitarre oder Ukulele. Seine Stimme harmoniert mit der seiner Partnerin. Ganharvika selbst singt, spielt Gitarre.

Zur Begrüßung gab es für die Gäste Süßigkeiten und Tee. Dann hieß es: "Erst einmal im Raum ganz ankommen." "Es gibt viele Formen der Begrüßung", sagte Ganharvika. "Hare Krishna" bedeute "Das Licht in mir grüßt das Licht in dir". Durch "Chanten" möchten die "Love Keys" Menschen verbinden und ihre wahre Essenz intensiver spüren lassen. Mit dem Mantra "Soham" stiegen die überwiegend weiblichen Gäste in den Abend ein. Das mal zart, mal kräftig gesungene "Sat Nam" bedeute "Wahrheit ist Gottes Name".

Innerer Kritiker schweigt


"Bei den Mantras geht es nicht darum, korrekt zu singen und die Töne zu treffen. Es geht einfach um das Gefühl. Der innere Kritiker in uns darf mal schweigen", erklärte Ganharvika. Bei "Adi Shakti" sollte das Weibliche, die schöpferische Kraft geweckt werden. Es war eine Ode an die Frau und eine Tanzmeditation, die mit den Handbewegungen angedeutet wurde. Aus Bali hat das Duo das Lied "Give it up" mitgebracht. Es forderte die Gäste auf, alle Sorgen auf Gott zu werfen.

Bei "Come/Ishq Allah" sollten die Zuhörer über ihren eigenen Schatten springen, an jemanden denken, den sie nicht mögen und versuchen, etwas Liebenswertes an ihm zu finden. "Verlassen Sie diesen Raum nicht, ohne jemanden umarmt zu haben. Im Idealfall jemanden, den Sie gar nicht kennen", forderte Gandharvika die Teilnehmer auf, was diese gern befolgten.
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