Marktrat begrüßt Photovoltaik für die Kläranlage
Sonnenstrom soll Kosten senken

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Floß
08.12.2015
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Was den Bau einer Freiflächenphotovoltaikanlage zur Stromversorgung der Kläranlage betrifft, hat der Marktgemeinderat klar Schiff gemacht. Jetzt fehlt nur noch die Genehmigung des Landratsamtes für den geänderten Flächennutzungsplan. Verschiedene Behörden hatten beim gesetzlichen Beteiligungsverfahren Eingaben gemacht.

Bei der öffentlichen Auslegung der Pläne vom 16. Oktober bis zum 23. November konnten auch Privatleute ihre Meinung äußern. Davon machte niemand Gebrauch. Sowohl für die Änderung des Flächennutzungsplanes als auch für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gab der Marktrat grünes Licht. Wie bei ähnlichen Beschlüssen üblich, gibt es im Falle dieser Photovoltaikanlage einen Durchführungsvertrag zwischen dem Markt Floß und dem Kommunalbetrieb Floß (KBF).

Darin sind die Pflichten des KBF geregelt. Der Gemeinde entstehen keine Kosten, der KBF stellt alle Planungsunterlagen zur Verfügung, und die Kommune ist von der Haftung ausgenommen.

Mit dem Sonnenstrom sollen die Energiekosten der Kläranlage gesenkt und die Abwassergebühren auf der Kostenseite entlastet werden. "Das hat unmittelbar positiven Einfluss auf die kommunale Klimabilanz", sagte Bürgermeister Günter Stich. Die drei Fraktionssprecher stimmten zu. "Ich denke, auch die Bevölkerung steht hinter der Sache", sagte Heinz Kett von der FDP/UB.
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