Marktratssitzung in Floß
Selbst braut der Flosser

Vermischtes
Floß
29.06.2016
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Der Marktrat gibt grünes Licht fürs Bürgerfest. 23 Gruppen machen mit und legen sich für die Bürger ins Zeug. Dass der Tag etwas ganz besonderes wird, das wollen die Veranstalter mit einer Neuheit erreichen.

Das 40. Flosser Bürgerfest wird mit einer Premiere gefeiert: Erstmals gibt es ein eigenes, in der Marktgemeinde gebrautes Bier. 23 Vereinen und Gewerbetreibenden, die für ein buntes Angebot an Speisen und Kinderbelustigungen sorgen werden, erteilte der Marktrat die Zulassung. Neben Gemüsesuppe steht viel Traditionelles auf den Speisekarten, etwa Dotsch mit Apfelmus, Rettich mit Brezen oder Rupffleisch. Neu ist der Segway-Parcours, den der Gewerbering aufbaut. Gefeiert wird am Samstag, 30. Juli, von drei Uhr nachmittags bis Mitternacht.

Gebühr für Abwasser


Eine gesplittete Abwassergebühr, die außer auf den Frischwasserverbrauch auch auf Niederschlagswasser abstellt, das auf versiegelten Flächen anfällt und in die Kanalisation geleitet wird, sei seit geraumer Zeit gesetzliche Vorgabe. Um die befestigten Flächen möglichst gerecht zu erfassen, wurden die Grundstücke aus der Vogelperspektive vermessen. "Der Knackpunkt ist, dass das Flugzeug nicht erkennt, ob eine versiegelte Fläche an den Kanal angeschlossen ist oder nicht", erklärte Bürgermeister Günter Stich. Alle Bürger haben zwischenzeitlich das Aufmassblatt mit den betroffenen Flächen ihrer Grundstücke erhalten. Es reiche eine einfache, schriftliche und unterschriebene Erklärung, ob ein Anschluss an den Kanal vorhanden sei oder nicht. Ein Formblatt kann auch auf den Internetseiten der Gemeinde heruntergeladen werden.

Welche Flächen gebührenpflichtig sind, erklärte Stich. Unterschiedliche Bodenbeläge werden dabei mit unterschiedlichen Faktoren berechnet. Während Asphaltdecken mit dem Faktor 0,9 herangezogen werden, sind es bei Granitpflaster 0,5 und bei Rasengittersteinen nur 0,2. Grünes Licht gab der Marktrat für einen Antrag zur Förderung eines Hochwasserschutzkonzeptes, der beim Wasserwirtschaftsamt gestellt werden muss. Sieht das Amt die Fördervoraussetzungen als erfüllt an, kann ein Ingenieurbüro beauftragt werden.

Aufgabe der Gemeinde


"Ich sehe das als ureigenste Aufgabe der Gemeinde, das in die Hand zu nehmen", betonte SPD-Sprecher Robert Lindner, dessen Fraktion ein Schutzkonzept im Juli 2014 beantragt hatte. "Das macht sicherlich Sinn, aber der Bürger muss schon wissen, dass damit das Problem des Rückstaus nicht gelöst ist", sagte CSU-Fraktionschef Armin Betz.
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