Ortsentwicklung Floß geht in die nächste Phase
Nächster Schritt ist Phase zwei

Vermischtes
Floß
18.04.2016
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Nichts soll auf die lange Bank geschoben werden. Das "Drehbuch zur Ortsentwicklung des Marktes" ist geschrieben. Das Stadtplanungsbüro Leuninger & Michler war für die Regie verantwortlich und soll es auch in der zweiten Phase des Stadtentwicklungskonzeptes bleiben.

"Der Schritt zwei muss konsequenterweise dem Schritt eins folgen", sagte SPD-Fraktionssprecher Robert Lindner. Die Marktratskollegen sahen das genauso und gaben der Verwaltung grünes Licht, um bei der Regierung den vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu beantragen. Erste sichtbare Ergebnisse verspricht sich CSU-Fraktionschef Armin Betz von der zweiten Phase. Schnell zugegriffen hat Bürgermeister Günter Stich bei einem Angebot der Bayernwerke. Diese verlegten Stromkabel in Diepoltsreuth und boten an, auf einer Länge von rund 190 Metern Straßenbeleuchtungskabel für 2095,47 Euro mit zu installieren. Eine günstigere Lösung, um für einen zukünftigen Ausbau der Straßenbeleuchtung gerüstet zu sein, gäbe es kaum, versicherte Stich. Den Auftrag erteilte er per Eilentscheidung.

Pläne für Synagoge


Dem Austausch zweier Straßenbeleuchtungsmasten in den Straßen Am Hohen Baum und im Blendersmühl Weg mit Kosten von jeweils knapp 2000 Euro stimmte der Marktrat zu. Rost habe den bisherigen Masten stark zugesetzt und mache den Tausch aus Sicherheitsgründen unumgänglich.

Bewegung kommt in den Plan der israelitischen Kultusgemeinde, den Museumsbereich mit Dauerausstellung auf der Frauenempore in der Synagoge wieder in Betrieb zu nehmen. Schon 2011 wurde ein Finanzierungsplan in Höhe von 126 000 Euro genehmigt. Die Umsetzung aber verlief im Sand. Joino Pollak, der neue Ansprechpartner der israelitischen Kultusgemeinde, will das Thema jetzt wieder aufgreifen. Bürgermeister Stich sicherte ihm die Unterstützung des Marktes zu, insbesondere bezüglich des Einbaus von Toiletten im Nebengebäude. Die Gemeinde müsste 10 000 Euro dazu bezahlen, die sie bereits im Etat eingeplant hat.

Ein Wlan-Hotspot im Rathaus soll sich frühestens ab der zweiten Jahreshälfte verwirklichen lassen. Fest steht, dass der Deutschland-Fanclub "Flosser Adler" die Spiele der Nationalmannschaft auf dem Rathausvorplatz öffentlich übertragen darf. Gegen die entsprechende Sondernutzungsgenehmigung hatten die Räte keine Einwände. Bürgermeister Stich darf außerdem einen Vertrag mit dem Kommunalbetrieb Floß unterzeichnen, der diesem das Recht einräumt, die auf gemeindlichen Grund verlegte Leitung zwischen der Kläranlage und dem nahegelegenen Solarfeld dauerhaft zu nutzen.

Nur Zustimmung


Sein Einvernehmen erteilte der Marktrat für alle Bauvorhaben. In der Gemarkung Schönbrunn kann ein im Außenbereich liegender Rinderstall erweitert werden. Um eine Dachgaube soll ein Wohnhaus in der Schulstraße vergrößert werden und mit einer Lärmschutzwand will sich ein Anwohner der Plößberger Straße vor Verkehrslärm schützen.

Am Hohen Baum entsteht ein Carport mit Arbeitszimmer. Und an der Kreuzung von Bahnhofstraße und Marterweg darf eine Allgemeinarztpraxis mit Wohnung, Stellplätzen und einer Doppelgarage gebaut werden - "ein Stückchen Zukunft Floß", freute sich Stich.
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