Sanierung kostet 441000 Euro
Teurer „Nikalas“

Die St.-Nikolaus-Kirche steht vor einer umfangreichen statischen Instandsetzung und Außensanierung. Der erste Bauabschnitt verschlingt einen Kostenaufwand von über 441 000 Euro. Bild: le
Vermischtes
Floß
15.06.2016
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Der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer steht für die nächsten Jahre ein großes Bauprogramm ins Haus: Die 400 Jahre alte St.- Nikolaus-Kirche soll statisch instand gesetzt und außen saniert werden. Das kostet immerhin 441 000 Euro. Der Pfarrer rechnet mit vielen Spenden.

Pfarrer Thomas Richthammer konzentriert sich mit den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und Kirchenpfleger Josef Rosner ganz auf die dringend notwendige Baudurchführung der Wallfahrtskirche. St. Nikolaus ist fast 400 Jahre alt.

132 000 Euro Eigenanteil


441 000 Euro soll das Bauprojekt kosten. Derzeit wird an der Finanzierung gearbeitet. Damit es zum Baubeginn kommen kann, ist die stiftungsaufsichtliche Genehmigung durch das Baureferat der Diözese Regensburg erforderlich. Diese steht derzeit noch aus. Selbst wenn alle Zuwendungen berücksichtigt werden, verbleibt der Kirchengemeinde als Bauträger noch ein Eigenleistungsanteil von 132 500 Euro. Pfarrer Richthammer weiß heute schon, dass dieser Betrag ohne Inanspruchnahme eines Kredits nicht gestemmt werden kann. Doch er ist sich auch sicher, dass die Flosser spendenfreudig genug sind, um dieses Vorhaben finanziell schultern zu können. Schließlich geht es um den Erhalt vom "Nikalas", wie die Kirche im Volksmund genannt wird.

Konzerte bringen Spenden


Einen finanziellen Beitrag werden sicher die Reinerlöse aus der Kollekte des Festgottesdienstes zum 50-jährigen Priesterjubiläum von Heimatpriester Pater Leo Beck am Sonntag, 3. Juli, und das Pfarrfest ab 14 Uhr im Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum erbringen. Wegen der bevorstehenden Renovierung der St.-Nikolaus-Kirche findet am Sonntag, 24. Juli, um 19 Uhr ein klassisches Benefizkonzert statt. Marion Elling (Querflöte) und Klara Bäumler (Orgel), bekannt als "Duo Flautiano", interpretieren unter dem Motto "Barockmusik in der Barockkirche" Kompositionen aus der Zeit der Erbauung der Nikolaus-Kirche. Ein besonderer Höhepunkt wird sein, wenn der langjährige Kirchenpfleger Anton Eismann interessante Episoden aus der Geschichte des Barock-Kleinods erzählt. Der Eintritt ist frei.
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