Sechs Jahrzehnte moderne Bildung
Volksschule feiert 60-jähriges Bestehen

Rektor Peter Steigner machte Schülern, Eltern und Ehrengästen klar, dass sich Schule immer an die Erfordernisse der Lebens- und Arbeitswelt anpassen muss. Bilder: le (2)
Vermischtes
Floß
09.05.2016
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Die festlich geschmückte Grund- und Mittelschule feierte am Freitag 60. Geburtstag. Viele trugen zum Gelingen des Festes bei. Große Mühe war hinter der Ausstellung "Schulentwicklung von 1956 bis heute" des Lehrerkollegiums zu erkennen.

Bevor das Schulhaus 1956 unter der Regie von Bürgermeister Josef Lehner entstand, war der Unterricht auf sieben Gebäude aufgeteilt. Rektor Peter Steigner hielt fest, dass neben der Turnhalle zwei weitere Schulgebäude unter Bürgermeister Fred Lehner errichtet wurden. Lehner habe der Schulentwicklung bis heute seinen Stempel aufgedrückt.

Wegen niedriger Geburtenzahlen ist Raumnot in Schulen meist kein Thema mehr. "Und doch ist es richtig und wichtig, Geld und Mühen in den Ausbau unserer Schulen zu investieren. Das bringen die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und die gestiegenen Anforderungen der Arbeitswelt mit sich", sagte Steigner. Ein solches Erfordernis war der Neubau der Schulturnhalle mit Aula unter Bürgermeister Günter Stich. Was folgte, war ein großartiges Märchenspiel unter Leitung von Lehrerin Jutta Reinisch (wir berichteten).

Die Mitglieder des Elternbeirates engagierten sich beim Verkauf von Kaffee, Gebäck und Gegrilltem, während in allen Räumen beim Tag der offenen Tür Hochbetrieb herrschte. Die ersten Klassen mit den Lehrerinnen Gunda Hartinger, Kerstin Buligan und Susanne Aures-Kreutzmann zeigten Spiele mit Murmeln, Gummihüpfen und Stelzenlauf.

Die Dritte schrieb unter Lehrerin Tanja Kastl auf der Schiefertafel, die Vierte demonstrierte mit Renate Kurz Kartoffeldruck. Schreiben früher und heute hieß es in der 5. Klasse mir Lehrerin Juliane Mrosek und Rektor Peter Steigner.

Lehrer Hermann Ziegler begeisterte mit dem Sketch der Laienspieler "Unterricht vor 60 Jahren" inklusive Holzscheitknien und Zollstock. Martin Schaller unternahm eine Zeitreise ins Jahr 1956 mit der achten Klasse, bei der Neunten war Baum-Ring-Werfen mit Konrektor Rudi Schneider angesagt.

Viel zu schnell verging dieser Spiel- und Spaßvormittag für die Kinder. So manche Besucher hatten ihre Schwierigkeiten, alles was geboten wurde, in Augenschein nehmen zu können. Kaum hatte alles begonnen, war die Zeit und damit auch die großartig organisierte Geburtstagsfeier schon wieder vorbei.
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