Überraschung für Hans Fröhlich
Seit 1966 an der Orgel

Lobende Worte für den langjährigen Organisten und Chorleiter nach der Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Von links: Elisabeth Lehner, Hans Fröhlich, Irene Fröhlich, Pfarrer Thomas Richthammer und Kirchenpfleger Josef Rosner. Bild: le
Vermischtes
Floß
01.06.2016
53
0

"Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich heute nicht Orgel gespielt." Und doch freute sich Chorleiter und Organist Hans Fröhlich über eine große Überraschung, die Pfarrer Thomas Richthammer nach der Messe für ihn parat hatte.

Es war am Pfingstsonntag, 29. Mai 1966, als der damals 17-jährige Flossenbürger Fröhlich erstmals an der Kirchenorgel von St. Johannes der Täufer saß. Am 10. Juli 1966 spielte er zur Primiz von Pater Leo Beck im Beisein von Weihbischof Karl Flügel. Seit 1974 steht auch der Kirchenchor unter seiner Regie.

Eine Institution


Es sei ausschließlich Fröhlichs Verdienst, dass der Kirchenchor seit über vier Jahrzehnten Darbietungen auf hohem Niveau in deutscher und lateinischer Sprache vortrage, lobte Pfarrer Richthammer. Dass die Pfarrgemeinde bei allen feierlichen Anlässen auf die Sängerschar zurückgreifen könne, sei ein Segen Gottes. "Für Fröhlich hat die ,Musica sacra' eine unendliche Bedeutung", betonte der Geistliche. Richthammer nannte Fröhlich eine Institution im kirchlichen Dienst. Der Pfarrer wünschte dem Musiker weiterhin viel Elan und Ideen zur Ehre Gottes. Für den Pfarrgemeinderat schloss sich Sprecherin Elisabeth Lehner dem Lob des Geistlichen an. "Kirche und Gläubige wissen um die Persönlichkeit von Hans Fröhlich", hielt Kirchenpfleger Josef Rosner in herzlichen Dankesworten fest. "So es Gottes Wille es ist, werde ich gerne weitermachen", sicherte Fröhlich den Gratulanten zu.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.