Vermisster Erwin Kreisel aus Floß
Noch keine Taucher im Weiher

Die Suche an Land war bisher erfolglos. Der Einsatz von Tauchern ist nicht ausgeschlossen. Bild: Florian Miedl
Vermischtes
Floß
19.01.2016
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Das Interview mit Gisela Kreisel, der Ehefrau des seit über einer Woche vermissten Erwin Kreisel aus Floß, in der Dienstagsausgabe, bewegt die Leser. Neben der Print-Ausgabe verzeichnete die NT-Facebook-Seite knapp 56 000 Zugriffe, der Beitrag wurde über 400 Mal geteilt, und zirka 7500 User lasen das Interview auf www.onetz.de. In Kommentaren und Anrufen fragten sich viele, wie es sein kann, dass nach über einer Woche die Weiher und Tümpel rund um den Fundort des Firmenautos zwischen Rehau und Schönwald noch nicht näher inspiziert worden sind.

Albert Brück, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz, bestätigt auf Nachfrage, dass bisher noch keine Polizei-Taucher ins Wasser stiegen. "Bei der zweitägigen, großflächig angelegten Suchaktion vor einer Woche hatten wir einen Hubschrauber im Einsatz. Da die Weiher und Tümpel nicht tief, zu dieser Jahreszeit sehr klar und die Fische ruhig sind, hatten die Kollegen aus der Luft einen guten Einblick", sagt Brück. Die Suchtrupps gingen daher davon aus, dass sich Erwin Kreisel nicht im Wasser befindet und verzichteten auf Taucher. "Das ist bei der weiteren Suche aber immer noch eine Option, da es nach wie vor keinen Hinweis auf Kreisels Verbleib gibt."

Die inzwischen gefrorene und verschneite Umgebung stelle kein Hindernis dar. "Unsere Taucher sind so geschult, dass wir sie trotz Eis und Schnee einsetzen können." Ob und wann Taucher sinnvoll erscheinen, entscheiden die Kriminalpolizei Weiden sowie die Polizeiinspektionen Selb und Neustadt/WN in enger Absprache.
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