Waldbegehung in Floß
Waldpflege Investition in die Zukunft

Vermischtes
Floß
14.12.2015
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Um wertvolles Nutzholz zu produzieren, muss frühzeitig die Entwicklung der Waldbestände gesteuert werden. "Wiederaufforstung und Waldpflege sind grundlegende Investitionen, die sich auszahlen", sagte Forstoberinspektor Sebastian Höllerer.

Die Waldbesitzervereinigung Floß und Umgebung mit Vorsitzenden Willi Meierhöfer hatte zur Waldbegehungen in den Flosser Forst eingeladen. Mit dabei waren Geschäftsführer Michael Bock und Höllerer von der Flosser Forstdienststelle.

Zunächst besichtigte die Gruppe verschiedene Wiederaufforstungsflächen mit Lärche, Douglasie, Buche und Tanne, die in den vergangenen Jahren in dieser Waldabteilung entstanden sind. Wichtig waren die Hinweise über die richtige Planung bei der Pflanzung. Höllerer gab praktische Tipps.

Passende Baumart


"Eine der wichtigsten Grundlagen ist die richtige Baumartenwahl", sagte der Fachmann. Schließlich habe jede Baumart unterschiedliche Ansprüche im Hinblick auf Wasser- und Nährstoffversorgung. Mit Hilfe der Standortkarte konnten sich die Teilnehmer schnell einen Überblick über die Wuchsverhältnisse verschaffen. Die passenden Baumarten ließen sich mit Hilfe einer Baumarteneignungstabelle finden. Ist entschieden, was gepflanzt werden soll, geht es mit der Bestellung weiter.

Anschaulich erklärten Höllerer und Bock, was beim Pflanzeneinkauf und bei der Behandlung der Pflanzen berücksichtigt werden muss. Anhand der Beispielflächen bekamen die Teilnehmer einen Eindruck über die richtigen Abstände und Stückzahlen. Interessant war auch der Beitrag zu den verschiedenen Pflanztechniken.

Schutz gegen Verbiss- und Fegeschäden bieten Wuchsgitter in Wuchshüllen. Gerade hier zeigte sich, wie wertvoll fachliche Beratung auch und gerade in einer Kommunalwaldung ist. Die Baumschutzröhren kommen nach der Pflanzung über die jungen Bäume und verhindern, dass Rehe daran nagen. Durch neuartige Wuchshilfen findet die Pflanze optimale Bediengungen im Inneren der Hülle. Auch Mäusefraß und Unkraut werden erfolgreich verhindert. Der kurzweilige Info-Nachmittag, der Erfahrungsaustausch und das kollegiale Gespräch waren für alle Teilnehmer ein Gewinn.

Man lernt nie aus


Für die Waldbesitzer gab es immer wieder Neues zu hören, obwohl sie viel Erfahrung und Praxis mitbrachten. Letztlich hieß es doch: "Man lernt nicht aus."Die Flosser WBV ist mit solchen Veranstaltungen auf den richtigen Weg, war von den Privatwaldbesitzern zu hören. Vorsitzender Meierhöfer dankten Höllerer und Bock für die Informationen.
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