Weihnachtliches Konzert in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista
Hackbretter und "Andachtsjodler"

Vermischtes
Floß
29.12.2015
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Der Wunsch von Pfarrerin Lisa Weniger beim weihnachtlichen Konzert in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista ging in Erfüllung: "Das Wunder der Menschwerdung Gottes nachklingen lassen". Der Evangelische Posaunenchor, die "Weid'ner Rotkehlchen" und die "Stubenmusi Anderersaits" versetzten die Besucher in besinnliche Stimmung.

Die einfühlsam vorgetragenen Texte, Gedichte und Erzählungen von Lore Leitmeier machten den Abend zu einem glänzenden Erlebnis. Auch die Erzählerin äußerte einen Weihnachtswunsch: "Spüren Sie in ihrem Herzen, dass Weihnachten ist!" Besondere Qualität erhielt das Konzert durch den Evangelischen Posaunenchor unter Dirigent Wolfgang Lang, der mit Andrea Riedel eine glänzende Vertreterin fand.

Neufassungen von "Tochter Zion" oder "Macht hoch die Tür" gefielen ebenso wie "Feliz Navidad". Mit "Heilige Nacht" und dem "O du fröhliche" stellte sich ein gewaltiger Bläserchor von hohem Niveau vor, der sich mit seiner Besetzung im Altarraum der Kirche in die Herzen der Zuhörer spielte.

Unerschöpfliches Repertoire


Die "Weid'ner Rotkehlchen", das Quartett Karl Tabert (Gitarre), Willibald Moser (Akkordeon), Alois Schinabeck und Richard Meier (Gesang) kennen die Flosser AWO-Mitglieder seit vielen Jahren von unvergesslichen Adventsfeiern. Bei dem Konzert stellten sie sich einem Publikum, das Volksmusik und den Gesang nicht nur mag, sondern immer wieder gerne hört. Das Repertoire der "Rotkehlchen" mit altbayerischen und oberpfälzischen Liedern ist schier unerschöpflich. Anfangs ließ das "Huachts her ihr Leit" genauso aufhorchen wie "Es moch niad finsta wern".

"Leit rennt's zamm zu Bethlehem" passte ebenso in das abendliche Programm wie "Christlkindl host mi vergessn". Das Männerquartett rundete die Gesangvorträge mit den andächtig vorgetragenem "Stille Nacht" ab. Dem folgte der "Andachtsjodler" als Schlussakkord des Konzerts. Erstmals stellte sich die Saitenmusi "Anderersaits" aus Weiden unter Leitung von Josef Weis vor. Drei Hackbretter und zwei Gitarren ließen bei den einzelnen Vorträgen den Abend zu einem stillen, leisen und staaden Erlebnis werden. Stücke wie "Bayerische Abendmusik" oder "Hirtenweis" fielen ebenso angenehm ins Gehör wie Menuette oder Volksweisen. Die Musikgruppe hatte großen Anteil am Gelingen des volkstümlichen Konzertabends.
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