Wintereinbruch führt zu zahlreichen Unfällen

Symbolbild: dpa
Vermischtes
Floß
01.03.2016
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Eigentlich beginnt am 1. März für die Meteorologen der Frühling. Doch holt ausgerechnet jetzt der Winter nach, was er bisher versäumt hat. Vor allem am Alpenrand schneit es seit Montag ergiebig. Am Dienstag machen schneeglatte Straßen Autofahrern zu schaffen.

Der Wintereinbruch hat auch in der Oberpfalz zu mehreren Unfällen geführt.
In Floß, Landkreis Neustadt/WN meldet die Polizei einen Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der Straße St 2171 am Montagabend gegen 18 Uhr. Eine 31-Jährige fuhr mit ihrem Fahrzeug aus Richtung Plößberg in Richtung Floß. Auf schneebedeckter Fahrbahn kam sie ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw eines 25-Jährigen. Dieser kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte totalbeschädigt in den dortigen Straßengraben, wo er zum Stehen kam. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beträgt circa 4500 Euro.

Drei Verkehrsunfälle mit Sachschaden aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse verzeichnete die Polizeiinspektion Waldsassen am Montag.
Gegen 14.15 Uhr kam eine 25-jährige auf der Staatsstraße bei Münchenreuth wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn nach links von der Straße ab und landete mit ihrem Auto im Graben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 550 Euro.

Gegen 17.25 Uhr rutschte eine 18-jährige Fahranfängerin mit ihrem Auto auf der Kreisstraße zwischen Konnersreuth und Pechbrunn aufgrund eines Fahrfehlers auf schneeglatter Fahrbahn nach rechts in den Graben. Der Schaden an ihrem Pkw beträgt circa 500 Euro.

Gegen 18 Uhr kam es am in der Marktredwitzer Straße in Mitterteich zu einem Verkehrsunfall. Ein 27-Jähriger wollte aus der Ortsverbindungsstraße aus Richtung Oberteich kommend nach rechts in die Marktredwitzer Straße einbiegen. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der ebenfalls schneeglatten Fahrbahn konnte er an der Einmündung nicht anhalten und rutschte mit seinem Auto geradeaus weiter in die bevorrechtigte Marktredwitzer Straße hinein. Wie die Polizei mitteilt, konnte ein 36-jähriger Mann, der mit seinem Opel stadteinwärts unterwegs war, ebenfalls nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte seitlich gegen das Fahrzeug des 27-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 9000 Euro.

Im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde die schneebedeckte Kreisstraße 39 zwischen den Ortschaften Peilstein und Lockenricht am Dienstagmorgen gegen 7.15 Uhr einem 28-jährigen Pkw-Fahrer aus dem Landkreis zum Verhängnis. Nach Polizeiangaben befuhr der junge Mann zur Unfallzeug mit seinem Pkw die Kreisstraße von Neukirchen in Richtung Sulzbach-Rosenberg. Auf dem geraden Streckenabschnitt nach Peilstein geriet er aus Unachtsamkeit nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr den dortigen Straßengraben und prallte schließlich am Waldrand gegen eine Kiefer. Danach überschlug sich der Wagen und kam kopfüber zum Stillstand. Der Rettungsdienst brachte den Pkw-Fahrer mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in das Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg. Der Pkw im Zeitwert von etwa 2500 Euro erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Starker Schneefall führte am Montagnachmittag und auch in der Nacht auf Dienstag in Roding zu größeren Verkehrsbehinderungen durch hängengebliebene Lanstwägen und umgestürzte Bäume, die die Fahrbahn blockierten. Auch passierten etliche Verkehrsunfälle auf schneeglatter Fahrbahn.

Zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr blieben auf der Staatsstraße zwischen Michelsneukirchen und Roding bei Fichten mehrere Lkws an der Steigung hängen. Es bildete sich ein langer Rückstau in beide Richtungen. Zwischen Reichenbach und Wald blieben um 18 Uhr ebenfalls zwei mit Gefahrgut beladene Lastwägen hängen.

Auf der Staatstraße zwischen Trasching und Zell kam um 16.55 Uhr auf Höhe von Geresdorf ein 20-Jähriger in einer Rechtskurve auf schneeglatter Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. In das Heck stieß noch leicht ein nachfolgendes Auto. Der Rettungsdienst brachte alle drei beteiligten Fahrer leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser. An den Fahrzeugen entstand mittelhoher Blechschaden in einer Gesamthöhe von 10.000 Euro.

Um 16.40 war ein Dacia auf der Staatsstraße zwischen Wörth und Rettenbach bei Aumbach in die Leitplanke geschlittert. Bei der Anfahrt kam die Polizeistreife zu einem weiteren nicht mehr fahrbereiten Renault Megane, der gegen die Leitplanke geprallt war. Hier blieb es laut Polizei bei Blechschäden in Höhe von je 5000 Euro.
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Heinz Rahm aus Weigendorf | 02.03.2016 | 18:20  
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