Integratives Museumscafé in der KZ-Gedenkstätte Flossenburg eröffnet
Erfolgreicher Start

Der Leiter der Gedenkstätte Flossenbürg, Jörg Skriebeleit (links), und der Direktor der Gedenkstättenstiftung Karl Freller (Zweiter von links) begrüßen das Team um Leiterin Christine Schneider (Dritte von links). Bild: nm
Kultur
Flossenbürg
12.06.2015
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Flossenbürg: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg | Obwohl sie ihnen beim Mittagessen immer wieder begegnet waren, fragten die Gäste des Integrativen Museumscafés in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) später, wo denn die Menschen mit Behinderung seien. Ein schöneres Kompliment hätten die 85 Seminarteilnehmer aus ganz Bayern den 15 Mitarbeitern nicht machen können. Die Tagung über Dietrich Bonhoeffer der Katholischen Akademie in dieser Woche war die erste große Herausforderung für die Männer und Frauen, seit das Lokal am 1. Juni eröffnet wurde.

"Die Mitarbeiter sind stolz hier zu arbeiten", erzählt Leiterin Christine Schneider. "Sie freuen sich hier zu sein. Sie fühlen sich dadurch normal." Über Wochen haben sie, Michaela Österer und Natalie Grünwald mit dem Mitarbeitern geübt. Alle wurden auch mit der bitteren Geschichte des Ortes vertraut gemacht.

Die Gaststätte betreibt das heilpädagogische Zentrum Irchenrieth. Sie ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Einen Ruhetag gibt es nicht. Von Montag bis Freitag gibt es Mittagstisch, am Wochenende Salate, Suppen und Sacks. Täglich gibt es zudem Kuchen. Alles wird selbst zubereitet - weitgehend mit regionalen und saisonalen Produkten, bald auch aus dem eigenen Garten.
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