Setzwein-Stück in KZ-Gedenkstätte
Später Besuch

Bild: Harald Mohr
Kultur
Flossenbürg
18.03.2016
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Bedeutender Theologe, Widerstandskämpfer, Märtyrer - Dietrich Bonhoeffer zählt zu den faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der Autor Bernhard Setzwein (Bild) setzt sich in seinem Stück "Später Besuch. Dietrich Bonhoeffers Redivivus" szenisch mit der Person Bonhoeffers auseinander. Das Landestheater Oberpfalz zeigt das Stück ab Samstag, 9. April im Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Im Stück geht es um zwei Männer, die beide im Widerstand gegen das NS-Regime aktiv sind. Der eine Protestant, der andere Katholik, beide handeln aus tiefster christlicher Überzeugung. Beide landen im Chaos der letzten Kriegstage im KZ Flossenbürg. Der eine stirbt dort qualvoll am Strang, während der andere noch einmal in einen Gefangenentransport prominenter Häftlinge gerät, der schließlich in Südtirol von den Alliierten befreit wird. Der eine wird nach Kriegsende zum Mitbegründer der CSU und ihr erster Vorsitzender, der andere zu einer mythisch-überhöhten Heiligenfigur, zum Symbol für den Widerstand schlechthin. Was, wenn sich diese Männer noch einmal träfen, in später, schon traumbereiter Nacht? In einer Zeit entscheidender Weichenstellungen, Ende 1945, in der Gründungsnacht der CSU? Was hätten der eine, dessen Schuld es war, überlebt zu haben, und der andere, der das Nachkriegsdeutschland nicht erleben durfte, sich zu sagen? Karten und eine Terminübersicht gibt es bei NT-Ticket-Vorverkaufsstellen sowie online auf www.nt-ticket.de.
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