18 Tage rauf und runter

Lokales
Flossenbürg
10.04.2015
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Die Saison 2014/15 stand nicht nur auf dem Papier, es gab sie tatsächlich. An 18 Tagen lief der Skilift am Wurmstein.

Der Förderverein erinnerte in der Jahreshauptversammlung zufrieden an das Schneevergnügen, aber auch an den vorangegangenen Aufwand. "Die strahlenden Gesichter der Skifahrer, vor allem der Kinder, machten die Arbeitsstunden vergessen", blickte Karlheinz Grundler im Theresienheim zurück. Er steht zusammen mit Richard Gradl und Martin Pentner an der Spitze der Gemeinschaft.

Sie und ihre Mitstreiter hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun, vom Warten des Motors und der Umlenkrollen über das Mähen des Hangs und Ausbesserungen an der Liftspur bis hin zum Einsatz mit Pinsel und Farbe.

Erneuert wurde ein Teil der Flutlichtanlage: "Es war ein Kraftakt, der sich lohnte. Positiv bemerkbar machte sich genauso das intensive Engagement der Vorjahre. Es gab keine gravierenden Reparaturen oder gar Ausfälle." Nicht mit Lob sparte der Vorsitzende für die Helfer, auch wenn es manchmal mehr sein könnten. Problemlos ließ sich der laufende Betrieb abwickeln. Am Personal mangelte es nie. Ausruhen wird sich der Förderverein nicht. Um den Wintersportlern auch in Zukunft den Brettlspaß zu ermöglichen, steht während der kommenden Monate eine Reihe von Maßnahmen an. Ein Fragezeichen steht hinter dem Wunsch nach Schneekanonen. Allerdings wäre der Betrieb extrem aufwendig. Konkrete Aussagen zur Frage, wie es weitergeht, lassen sich noch nicht treffen. Dass der Verein auch finanziell auf gesunden Beinen steht, führte der Bericht von Josef Völkl und Sebastian Windschügl vor Augen. Der Betrieb bescherte "anständige Einnahmen". Wesentlich zum guten Ergebnis trugen die Beiträge der 285 Mitglieder und Spenden bei.

Zusätzlich in das Vorstandsteam wurde an dem Abend Stefan Strunz berufen. Aus Sicht der Gemeinde zeigte sich zweiter Bürgermeister Thomas Meiler von der Entwicklung beeindruckt: "2012 gab es für den Wurmsteinlift kaum noch eine Perspektive. Ihr wolltet euch damit nicht abfinden und habt es mit Engagement und Ausdauer geschafft, die Anlage wieder auf Vordermann zu bringen."

Wichtig für Breitensport

TSV-Vorsitzender Rudolf Hauke und Hans Eismann vom TV Floß verwiesen auf den hohen Stellenwert der Anlage für den Vereins- und Breitensport. Am Wurmstein biete sich Gelegenheit, auch ohne weite Reisen und ohne enorm hohe Ausgaben auf die Skier zu steigen. Wunschlos glücklich waren die gekommenen Mitglieder. Mit einer Ausnahme: Sie hätten gerne, dass die neue Saison schon vor Weihnachten losgeht.
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