Altenhammerer Wehr erhält im Sommer neues Fahrzeug
Auftrag vergeben

Lokales
Flossenbürg
26.01.2015
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Ein rotes Auto muss her, das stand schon seit einiger Zeit fest. Am Freitag war es soweit. Der Gemeinderat vergab im Rathaus den Auftrag mit einem Volumen von 82 000 Euro. Das Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Altenhammer soll Ende des Sommers in der Garage stehen.

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Die Wehrmänner hatten mit viel Arbeit den Gemeinderäten die Entscheidung erleichtert. Wichtige Beiträge für die Ausschreibungsunterlagen und die Kontrolle der von fünf Firmen eingereichten Unterlagen kamen vonseiten der Floriansjünger. Kommandant Rüdiger Hettler erinnerte im Sitzungssaal an das Engagement: "Leicht war der Vergleich nicht. Er musste fair ausfallen und gleichzeitig die unterschiedlich angebotenen Lösungen berücksichtigen."

Hettler saß zahlreiche Stunden am Computer und auch im Rathaus gab es viel zu tun. Der Preis alleine entschied den Wettbewerb nicht. Hinzu kamen Punkte für die Qualität sowie für einsatztaktische und technische Aspekte. Nicht zu vergessen auf Folgekosten und Lieferzeiten. Knapp die Nase vorn hatte die Firma Furtner & Ammer aus Landau an der Isar.

Schnee für den Skilift am Wurmstein kann der Gemeinderat nicht herbeizaubern, zumindest aber die Finanzen des Fördervereins abfedern. Die Kommune verrechnet die zu zahlende Pacht in Höhe von 1366 Euro nicht. Über ein neues Angebot für die jüngsten Einwohner informierte zweiter Bürgermeister Thomas Meiler. In der zweiten Februarhälfte startet Yvonne Pentner mit der Tagespflegeeinrichtung für Buben und Mädchen bis zu zweieinhalb Jahren. Betreut werden auch Kinder bis zu zwölf Jahren, die neben Kindergarten oder Schule zusätzlich beaufsichtigt werden müssen. Die Gemeinderäte werden sich am 5. Februar in den Räumen am Oberen Plattenberg umsehen.

Ausführlich informierte Meiler über den Sachstand zum Ausbau des Gebietes am Vogelherd im Rahmen der Städtebauförderung: "Es gab eine Reihe von Besprechungen. Die Anlieger werden über zwei Kontaktpersonen auf dem Laufenden gehalten. Bis März soll es eine Kostenermittlung die bislang vorliegende Schätzung ablösen.

Gleich nebenan führt die Staatsstraße zur Silberhütte vorbei. Eine lange Gerade verlockt, schneller als erlaubt in den Ort zu fahren - eine Gefahr für Fußgänger, weil es in diesem Bereich keinen Gehsteig gibt. Eine Insel in der Fahrbahn, verbunden mit einem bis dahin verlängerten Fußweg, könnte die Situation entschärfen, stellten die Verantwortlichen bei einem Ortstermin fest. Weitere Gespräche sollen die Basis für eine Entscheidung bringen.
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