Auf Zeitreise durch das Gedenkstättengelände

Auf Zeitreise durch das Gedenkstättengelände (nm) Ein Teil der ehemaligen Häftlingsküche ist Wechselausstellungen vorbehalten. Seit Samstag sind dort unter der Vorgabe "Flossenbürg - ein Erinnerungsort im Wandel" Fotos aus der Zeit von 1995 bis 2015 zu sehen. Sie zeigen, wie intensiv sich die KZ-Gedenkstätte verändert hat. "Das Bild, das sich aktuell bietet, ist keine Selbstverständlichkeit", erinnerte Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit vor rund 100 Gästen an die Arbeit. Kathrin Helldorfer, Franzi
Lokales
Flossenbürg
27.04.2015
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Ein Teil der ehemaligen Häftlingsküche ist Wechselausstellungen vorbehalten. Seit Samstag sind dort unter der Vorgabe "Flossenbürg - ein Erinnerungsort im Wandel" Fotos aus der Zeit von 1995 bis 2015 zu sehen. Sie zeigen, wie intensiv sich die KZ-Gedenkstätte verändert hat. "Das Bild, das sich aktuell bietet, ist keine Selbstverständlichkeit", erinnerte Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit vor rund 100 Gästen an die Arbeit. Kathrin Helldorfer, Franziska Brüning und Jan Svimbersky kümmerten sich um optische Erinnerungen an die zurückliegenden zwei Jahrzehnte. In denen wurde aus einem vergessenen Lager ein europäischer Lernort. Die Ausstellungsmacher setzten das Anliegen imponierend und mit ausgezeichneten Ideen um. Entwickelt wurde ein zweigeteiltes Konzept. Es beinhaltet eine Zeitreise beginnend mit dem 50. Jahrestag der Befreiung über die Treffen ehemaliger Häftlinge bis hin zur aktuellen Neukonzeption der Gedenkstätte. Spannende Impressionen gibt es auch im zweiten Teil mit ausgewählten Stationen. Es sind Aufnahmereihen verschiedener Motive zu unterschiedlichen Zeiten. Dazu gehört beispielsweise der Blick von der Kommandantur hin zu den 1995 noch existierenden Gewerbehallen. Bild: nm
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