Beten für die Opfer im Konzentrationslager
Kerzen und Blumen im Tal des Todes

Kerzen und Blumen im Tal des Todes (nm) Die Gedanken galten den Menschen, die durch den Naziterror im KZ Flossenbürg ums Leben gekommen sind. Am Montag beteten in der Kapelle "Jesus im Kerker" rund 30 Gläubige für die Opfer. Eine polnische Abordnung aus Amberg und der polnische Vizekonsul Przemyslaw Gembiak waren dabei. Den Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Georg Gierl und sein Amtsbruder Maciej Kolanowski von der Polnischen Mission Amberg. Insbesondere ehemalige polnische Häftlinge hatten sich kurze Ze
Lokales
Flossenbürg
06.11.2014
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Die Gedanken galten den Menschen, die durch den Naziterror im KZ Flossenbürg ums Leben gekommen sind. Am Montag beteten in der Kapelle "Jesus im Kerker" rund 30 Gläubige für die Opfer. Eine polnische Abordnung aus Amberg und der polnische Vizekonsul Przemyslaw Gembiak waren dabei. Den Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Georg Gierl und sein Amtsbruder Maciej Kolanowski von der Polnischen Mission Amberg. Insbesondere ehemalige polnische Häftlinge hatten sich kurze Zeit nach der Befreiung des Lagers um den Bau der Kapelle gekümmert. In Stein gemeißelt lässt sich ein Wunsch nachlesen: "Sie alle stimmten in dem Entschluss überein, dass sowohl an staatlich geschützten Feiertagen jener Völker, deren Bürger hier starben, als auch am 23. April, an diesem Tag wurde das Lager befreit, und am 1. November jeden Jahres für die ewige Seelenruhe der hier Verstorbenen Messen gelesen werden." An den Gottesdienst schloss sich die Gräbersegnung im Tal des Todes und auf dem Ehrenfriedhof in der Ortsmitte an.
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