Betreuungsangebot für Schulkinder mit neuer Lösung und erweitertem Angebot
Miteinander von Schule und Kindergarten

Lokales
Flossenbürg
21.07.2014
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Die Weichen für das kommende Schuljahr sind gestellt. Bürgermeister Johann Kick erklärte bei einer Elternversammlung den Modus für die kommende Mittags-, Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung. Erstmals kommt es zur Zusammenarbeit zwischen Kommune und Kindergarten.

Im Rathaus erläuterte das Gemeindeoberhaupt am Montag den Verlauf der bisherigen intensiven Gespräche: "Bei Treffen mit der katholischen Kirchenverwaltung und dem Kindergartenpersonal sind wir zu einem guten Ergebnis gekommen. Es hilft allen Beteiligten, dem von der Kirche betriebenen Kindergarten und der Schule." Mit dem künftigen Kombibetrieb ließen sich negative Folgen für das Personal vermeiden und das zeitliche Angebot ausweiten.

Wichtig war zunächst die grundsätzliche Frage, ob die Schulkinder ab 14 Uhr im Kindergarten betreut werden können. Sie ließ sich positiv beantworten: "Da spielten rechtliche Fragen, Berechnungsschlüssel und finanzielle Aspekte eine Rolle. Wichtige Ratschläge und Hinweise steuerte Anton Meiller vom Kreisjugendamt bei." Bis um 14 Uhr bleiben die Buben und Mädchen in der Schule. Dort gibt es auch die Möglichkeit, ein Mittagessen zu bestellen. Aktuell läuft die Aufsicht vom Unterrichtsende bis um 16 Uhr. Ab dem neuen Schuljahr verlängert sich das um eine Stunde. Die Kosten halten sich in Grenzen. Für den ersten Abschnitt bis um 14 Uhr fallen monatlich 15 Euro an. Weitere zehn Euro kommen für den Abschnitt bis um 17 Uhr hinzu. Darüber hinaus können die Kinder auch schon ab 7 Uhr und bis zum Morgengong in den Klassenzimmern in die Obhut der Kindergärtnerinnen gegeben werden. Nicht zu vergessen auf die Ferien. Zumindest für einen Teil der Zeit gibt es eine Ganztagesbetreuung, allerdings mit Zusatzentgelt.

Die Eltern hörten es gern, hielten mit ihren Fragen und Hinweisen aber auch nicht hinter dem Berg. Das reichte von der Überlegung, ob sich die relativ großen Altersunterschiede negativ auswirken können über die Raumausstattung bis hin zum personellen Einsatz. Kick bat, die Messlatte nicht gleich von Anfang an zu hoch zu legen.

Erfahrungen für das Modell gibt es in Flossenbürg bislang nicht: "Die Weichen sind gut gestellt. Jetzt sollten wir dieser Betreuungsform eine Chance geben auch wenn es sicherlich zu der ein oder anderen Anlaufschwierigkeit kommt. Wenn alle Beteiligten Kontakt zueinander halten, lassen sich die meistern."
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