Bitte mehr Skitage

Morgenidylle am Wurmstein. Das Wintersportgelände ist nicht nur im Winter ein besonderes Fleckchen Erde. In der Skisaison soll wieder reges Leben einkehren. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
09.10.2015
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Ruhe vor dem hoffentlich großen Ansturm im Winter herrscht am Wurmstein. Das Skiliftgelände im Norden der Grenzgemeinde ist für die kommende Skisaison gerüstet.

Die Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Geklärt werden müssen noch einige organisatorische Fragen. Dass sich ein Abstecher zum Wurmstein nicht nur bei geschlossener Schneedecke lohnt, zeigte sich vor wenigen Tagen. Der Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite und machte den Wurmstein zu einem besonderen Fleckchen Erde. Die Ruhe soll kein Dauerzustand sein, wünschen sich die Brettlfans, aber vor allem die Verantwortlichen und die knapp 300 Mitglieder des Fördervereins für den Skilift.

Die Saison 2014/15 bescherte durchwegs gute Bedingungen für den Wintersport. 18 Tage war die Anlage in Betrieb. Die Einnahmen, die Mitgliedsbeiträge und Spenden schufen eine solide finanzielle Basis für die Zukunft. Auf den wichtigsten Aspekt haben die Sportfreunde allerdings keinen Einfluss. Noch ein paar Tage länger Ski fahren, das war der wiederholt zu hörende Wunsch schon in der Jahreshauptversammlung im April. Wichtig wäre es insbesondere, den Lift während der Weihnachtsferien einschalten zu können. Dennoch ist der Einsatz einer Beschneiungsanlage zurzeit kein Thema: "Wir beschäftigen uns damit. Da spielt aber eine Vielzahl von Aspekten eine Rolle", sagte Vorsitzender Karlheinz Grundler. Er steht zusammen mit Richard Gradl und Martin Pentner an der Spitze der Gemeinschaft und berichtete von den jüngsten Unterhaltsarbeiten.

Gekürzt wurde zum Beispiel das Seil. Es hat sich im Laufe der Zeit ausgedehnt, hat aber jetzt wieder die passende Länge. Viel zu tun bleibt vor der kommenden Saison nicht mehr: "Es gibt nur noch einige Kleinigkeiten zu erledigen. Am aufwendigsten wird die Reparatur an einer Rollenbatterie." Geregelt werden muss der Personaleinsatz, vom Kassenhäuschen bis hin zur Bergstation. Grundler war zuversichtlich, dies hin zu bekommen. In den zurückliegenden Jahren konnte der Verein auf eine große Helferschar bauen. Bei der Besprechung ging es des Weiteren um die Liftpreise. Das nächste Helfertreffen am Lift ist am Samstag, 10. Oktober, um 9 Uhr.
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