Blaulicht räumt nicht alle Gefahren aus dem Weg
Mit Vorsicht eilen

Lokales
Flossenbürg
31.01.2015
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Sprichwörtlich im Eiltempo ging es beim Unterricht der Feuerwehr zu. Kommandant Manfred Sladky präsentierte im Feuerwehrhaus die von Peter Pentner verfasste Übersicht zum Sonder- und Wegerecht.

Das Heulen der Sirene sei immer mit der Absicht verbunden, den Einsatzort möglichst rasch zu erreichen. Der Referent gab zu zu bedenken, dass die Verantwortung gegenüber den Kameraden und den anderen Verkehrsteilnehmern nicht vernachlässigt werden dürfe. "Eile bringt nur etwas, wenn ich auch sicher ankomme. Und das lässt sich nur mit Vor- und Rücksicht verwirklichen."

Der Referent warnte davor, auf Blaulicht und Martinshorn zu vertrauen. Beides räume der Wehr zwar gewisse Rechte ein, entbinde jedoch nicht von der Notwendigkeit, aufmerksam, umsichtig und vorausschauend zu agieren. Ansonsten könne der Weg zum Einsatzort schon vorher abrupt mit einem Unfall enden: "Das Risiko und der Gewinn von wenigen Sekunden steht in keinem Verhältnis zu den Gefahren."

Die Floriansjünger freuten sich beim Start in das neue Jahr über das von Manfred Sander aufgetischte Kesselfleisch mit Kraut. Gesellig geht es auch weiter. Am Faschingsdienstag lädt die Wehr um 19 Uhr zum Kehraus in die Gaststätte "Burgstüberl" ein. Kondition und Trinkfestigkeit sind am Aschermittwoch beim Schlegeln gefordert.
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