Bruder Barnabas' Idee für eine gefüllte Gemeindekasse
Warum nicht Geld von den Schweden?

Ein Prosit auf die Starkbierzeit. CSU-Vorsitzender Thomas Meiler dankte Bruder Barnabas alias Werner Rosner, der als Fastenprediger Premiere feierte. Bild: cro
Lokales
Flossenbürg
20.03.2015
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Süffiges dunkles Bier, deftige Brotzeiten, gute Musik und die Fastenpredigt von Bruder Barnabas waren die Zutaten für ein gelungenes Starkbierfest der CSU.

Der erste Durst war bereits gelöscht, als sich Bruder Barnabas alias Werner Rosner mit einem Augenzwinkern der Bundes- und Landespolitik und dem Geschehen in der Grenzgemeinde widmete. So spannte er den Bogen von der Frauenquote, "die gar nicht notwendig war, weil in der Großen Koalition es ohnehin die Frauen sind, die Erfolge haben und die wichtigsten Themen vorantreiben", über den erfolglosen Berlin-Flughafen-Manager Hartmut Mehdorn, bei dem "als ehemaliger Bahnvorstand Verspätungen an der Tagesordnung sind", bis zu Seehofers Nachfolge. "Da hat sich Frau Hadertauer durch ihren Modellauto-Unfall selbst aus dem Rennen katapultiert."

Beim Betrachten der kommunalpolitischen Ereignisse stand der explosionsartig gestiegene Wasserpreis im Mittelpunkt. So wunderte sich Barnabas, warum er nicht das Kostbarste, Flossenbürger Wasser, zur Starkbierrede gereicht bekäme. "Für die Gäste doch nur das Beste." Schnell wurde dem Redner eine Maß Wasser aus heimischen Quellen ans Rednerpult gestellt. Zur Neugestaltung der Bücherei wäre es sinnvoll, das Angebot mit den "Gesetzestexten zum Kommunalrecht" zu erweitern.

"Not macht erfinderisch in Zeiten leerer Gemeindekassen. Deswegen könnte Flossenbürg die Griechen nachahmen und ihre Gemeindekasse mit Reparationszahlungen aus Schweden auffüllen", riet Barnabas. "Schließlich waren es schwedische Truppen, die vor mehr als 400 Jahren die Flossenbürger Burg, das Wahrzeichen des Oberpfälzer Waldes, niederbrannten."

Die Gästen quittierten die Fastenpredigt mit Beifall. Alleinunterhalter "Fonse" aus Schönsee legte nach der Rede noch einmal richtig los und heizte den Gästen bis weit nach Mitternacht mit Zwiefachen und Hits aus den 70er und 80er ein.
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