Campingplatz aufwerten

Als "gute Geister" sind Tanja Schwanitz, Michael Pentner und Konstanze Hauke (Zweite, Dritter und Fünfte von links) am Gaisweiher unterwegs. Michael Donth, Jürgen Markelstorfer und zweiter Bürgermeister Thomas Meiler (von links) stellten sie vor. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
28.05.2015
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Der Blick in die Zukunft war wichtigstes Thema in der Jahreshauptversammlung der Campingfreunde Gaisweiher. Vorsitzender Michael Donth und zweiter Bürgermeister Thomas Meiler zeigten in der Gaststätte "Gaisweiher" erste Perspektiven auf.

"Der Gemeinde liegt der Gaisweiher am Herzen. Hinter den Kulissen laufen Überlegungen und Vorbereitungen für Maßnahmen", unterstützte Meiler den Wunsch der knapp 100 gekommenen Camper, die von der Kommune betriebene Freizeiteinrichtung aufzuwerten. Das werde nicht von heute auf morgen möglich sein, zumal es eine Vielzahl an Themen gebe.

Keine Komplettsanierung

Ganz oben angesiedelt sind die Themen Energie und Sanitärbereich: "Wir sind uns der notwendigen Aufgaben bewusst. Eine große Maßnahme mit Komplettsanierung in einem Zug kann es nicht geben. Funktionieren wird nur eine Schritt-für-Schritt-Lösung. Und die nimmt zwangsläufig Zeit in Anspruch."

Positives vermelden ließ sich zur Gaststätte "Gaisweiher". Dort bleibt die Küche bereits seit längerer Zeit kalt. In wenigen Wochen wird die zugehörige Wohnung wieder belegt. Der Mieter, er kommt aus der Gastronomie, hat Interesse, die Türen wieder aufzusperren. Das wirft in der kalten Jahreszeit allerdings Probleme auf: "Die Heizung erfordert einen immensen Aufwand. Wir werden gemeinsam mit dem Mieter nach einer Lösung suchen. Ohne Gäste, und der Appell richtet sich an Sie, kann es aber nicht funktionieren."

Vorgestellt wurden am Sonntag zwei neue Mitarbeiter. Konstanze Hauke ersetzt an der Rezeption Anna Schwanitz, die die Herzen der Camper erobert hatte, jedoch aus der Grenzgemeinde wegzog. Für den verstorbenen Platzwart Georg Woppert kümmert sich jetzt Michael Pentner um das Gelände. Als Stammkraft bleibt den Gästen Tanja Schwanitz erhalten. Sie kennt "ihre" Camper genau, weiß um die Gepflogenheiten, Vorlieben und Wünsche. Quasi als Vertreter kümmern sich zudem die "Campingfreunde Gaisweiher" um Anliegen, Interessen und um Kontakte zur Gemeinde. Wie gut all das funktioniert, führte Michael Donth vor Augen: "Im Vordergrund steht nicht Jammern, sondern das Engagement für den Weg in eine gute Zukunft. Alle werden nie zufrieden sein, aber funktionieren kann der Herzenswunsch nur dann, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen." Dem Verein ging es nicht nur um eine Vermittler- und Sprecherfunktion, sondern vor allem um die Umsetzung in der Praxis.

Der Vorsitzende erinnerte an die strapaziösen Mäharbeiten an einem Uferstück des Gaisweihers und an den Bau der neuen Badeinsel. Die finanzielle Basis für die 3500-Euro-Investition lieferten der von Michael Raab vorgestellte gute Kassenstand des Vereins und großzügige Spenden. Donth bat, den Griff in die Geldbörse auch weiterhin nicht zu vergessen: "Auf der Wunschliste stehen neue attraktive Spielgeräte. Und da sind wir auf Hilfe angewiesen."

Neue Gebühren

Zur Sprache kamen die Zeiten für die Mittagsruhe, der Ferien-Bäckerservice von Anton Frauenreuther, die neuen Gebühren, der Kurbeitrag und Ehrungen für langjährige Camper. Anschließend stellten die Gaisweiher-Fans unter Beweis, dass sie auch gesellig sind. Zum fünften Mal wurde das Gaisweiherfest gefeiert. Musikalisch unterhielt das "Fahrenberg-Duo".
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