CSU hat jetzt eine Chefin

Blumen gab es für Christina Rosner (vorne, Zweite von links). Sie übernahm beim CSU-Ortsverband das Amt der Vorsitzenden. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
01.04.2015
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Christina Rosner war bislang schon als stellvertretende Vorsitzende aktiv. Seit Samstag steht sie im CSU-Ortsverband an der Spitze. Sie übernahm das Amt von zweitem Bürgermeister Thomas Meiler. Die CSU will die Arbeit auf mehr Schultern verteilen.

"Ich freue mich über den Vertrauensbeweis und werde mich intensiv in die übernommene Aufgabe einbringen", blickte Rosner in die Zukunft. "Wichtig ist es mir, dass ich auf ein Team bauen kann, in dem erfahrene Leute ebenso vertreten sind wie engagierte jüngere Kräfte." Am Herzen liegt ihr genauso das enge Miteinander von CSU, Frauen-Union und Junger Union. An Altbürgermeister Johann Werner lag es, in der Jahreshauptversammlung die Neuwahl im "Sankt Ötzener Hof" abzuwickeln. Die Abstimmung war im Vorfeld gut vorbereitet worden.

Neben Rosner stehen Peter Schwanitz und Bianca Kraus als Stellvertreter an der Parteispitze. Um die Kassengeschäfte kümmert sich Alfons Riedl, und das Protokoll führt Peter Schmidt. Dem Team gehören im Weiteren Thomas Meiler, Rudolf Hauke, Silke Haberkorn, Manfred Sladky, Eduard Frauenreuther, Florian Plödt, Maximilian Üblacker, Tobias Säckl, Norbert Haberkorn, Klaus Richter und Heinz Krapfl an. In der Kreisversammlung wird die Gemeinde von den Delegierten Thomas Meiler, Peter Schwanitz, Peter Schmidt und Christina Rosner vertreten.

Lob für Thomas Meiler

Das Geschehen der zurückliegenden zwei Jahre ließ Meiler Revue passieren. Er spannte den Bogen von Info-Veranstaltungen über Feste und Feiern bis hin zur Kommunalwahl. An Peter Schmidt lag es, aktuelle Themen im Gemeinderat zu beleuchten. Respekt und Lob galt zum Auftakt des Referates dem zweiten Bürgermeister: "Thomas Meiler führt wegen der Erkrankung des ersten Bürgermeisters seit Dezember die Geschäfte. Zusätzlich zu seinem Hauptberuf stellt das eine enorme Herausforderung dar. Er bewältigt sie ausgezeichnet. Das gilt sowohl für den notwendigen zeitlichen Aufwand als auch für die zu bewältigenden Themen."

Sachfragen gebe es aktuell jedenfalls zur Genüge. Eine Herausforderung stelle nach wie vor der Campingplatz Gaisweiher dar. "Er gehört zu Flossenbürg ebenso wie die Burg. Wir wollen und können die Anlage selbst betreiben. Aber da wird es noch viel zu reden und zu diskutieren geben." Bei der Städtebauförderung steht das Gebiet am Vogelherd im Blickpunkt. Wichtig sei, bei den Ausbauplanungen die Bevölkerung eng einzubeziehen. "Wobei zudem auch die Kosten eine Rolle spielen." Erledigt sind Überlegungen für Windräder auf der Kogeri. Der Gemeinderat habe den Antrag auf Herausnahme der Fläche aus dem Naturparkgebiet zurückgenommen.

Für ausgiebigen Diskussionsstoff sorgte die Gebührenerhöhung bei Wasser und Abwasser. "Dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens und dem Gemeinderat fiel die einstimmig getroffene Entscheidung nicht leicht. Alle Themen wurden aber ausgiebig mit den Fachbehörden und beteiligten Büros abgeklärt. Es gab keinen Spielraum."

Widersprüche abgelehnt

Die seit Februar geltende Neukalkulation basiere auf einem Drei-Säulen-Modell. "Es beinhaltet die Gebühren, teilweise heranzuziehende Beiträge für Investitionen und die Grundgebühr." Behandelt und abgelehnt wurden zwischenzeitlich die eingegangenen Widersprüche. Sie gehen in Kürze zur weiteren Entscheidung ans Landratsamt.
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