Den "Mars" inspizieren

Es war ein Nachmittag zum Kennenlernen. Vertreter der Gemeinde sahen sich in der Ostmarkkaserne bei der dritten Batterie des in Weiden beheimateten Artilleriebataillons um. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
31.07.2015
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Eine Delegation aus der Grenzgemeinde machte sich auf den Weg nach Weiden. Es war der Antrittsbesuch bei der dritten Batterie des Artilleriebataillons 131. In der Ostmarkkaserne gab es Gelegenheit zum Kennenlernen und für Zukunftspläne der Patenschaft.

Den Blick hinter die Kulissen der Bundeswehr ließen sich zweiter Bürgermeister Thomas Meiler sowie die Gemeinderäte Rudolf Hauke und Roman Schell nicht entgehen. Mit dabei war Reinhard Eismann, der sich im Vorfeld mit um die Organisation des Termins gekümmert hatte. Zum Auftakt stand Theorie im Blickpunkt. Batteriechef Tobias Zimmer und Spieß Roland Hecht stellten Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufe und Aufgabenbereiche vor.

Die knapp 100 Soldaten hatten vor wenigen Monaten im Kosovo viel zu tun. Inzwischen sind alle wohlbehalten zurück. Zum Kasernenalltag gehört nun das regelmäßige Training am Schießstand. Die Flossenbürger durften sich ebenfalls an Pistole und Gewehr versuchen. Spannend gestaltete sich ebenso die Inspektion des "Mars II".

Der Raketenwerfer ist das Hauptarbeitsgerät der Batterie und mit modernster Technik vollgestopft. Auf eine Entfernung von mehr als 80 Kilometern lässt sich ein Ziel punktgenau treffen.

Viel Lob gab es für die Frauen der Soldaten. Sie hatten Kaffee und Kuchen mitgebracht. Das schuf den geselligen Rahmen für ein Gespräch rund um Zukunftsperspektiven. Am Herzen lagen den Teilnehmern mit und ohne Uniform enge und freundschaftliche Kontakte. Einbezogen werden soll darin die Bevölkerung. Das müsse wesentlicher Bestandteil der Patenschaft sein. Erreichen lasse sich das unter anderem mit gemeinsamen Veranstaltungen. Als sichtbares Zeichen dieses Willens brachte Meiler das Gemeindewappen mit.
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