Ein Glas auf die Musik

Lokales
Flossenbürg
13.01.2015
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Singen ist eine Bereicherung fürs Leben. Der Mitglieder im Männergesangverein wissen das, blicken mutig in die Zukunft und werben für den Chor.

Optimismus und Zuversicht prägten die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins (MGV). Im "Sankt Ötzener Hof" war vor wenigen Tagen zu spüren und auch zu hören, wie viel Spaß das Singen in der Gemeinschaft macht. Gelegenheiten dafür gab es 2014 mit 45 Terminen genügend.

Vorsitzender Josef Völkl zeigte sich mit dem Geschehen zufrieden: "Es ist gelungen, den Chor zu stabilisieren. Das gilt für die Zahl der Sänger ebenso wie für die Qualität unserer Darbietungen." Die Entwicklung mache Mut auf dem Weg in die Zukunft. Nicht nachgelassen werden dürfe bei der Überzeugungsarbeit, weitere Interessenten für den Chorgesang zu gewinnen: "Das würde unserer Gemeinschaft gut tun, bringt jedem einzelnen aber genauso eine persönliche Bereicherung."

Lob galt dem treuen Stamm der Sänger, die mit ihrem Engagement für die Basis beim Vereinsleben sorgen. Willi Jakob und Ehrenvorsitzender Willy Stahl fehlten bei keiner Veranstaltung. Im Durchschnitt fanden sich im Übrigen 15,5 Teilnehmer bei den Treffen ein.

Um den guten Klang kümmerten sich Chorleiter Herbert Kraus und Stellvertreter Hermann Riedl. Völkl würdigte deren Einsatz: "Ihrer Geduld und ihrem Können haben wir viel zu verdanken." Kraus gab das Kompliment zurück: "Macht mit Fleiß und Ehrgeiz weiter, dann ist es um den Männergesangverein auch in den kommenden Jahren gut bestellt. Ein besonderes Augenmerk muss den wöchentlichen Singstunden gelten." Völkl weckte Erinnerungen an markante Termine. Der Vorsitzende spannte den Bogen von Geburtstagsständchen über das Maiansingen, das Mitwirken beim Überlebendentreffen in der KZ-Gedenkstätte oder den Serenadenabend "Flossenbürger Klänge" bis hin zum Weihnachtszauber am Rumpelbach.

Zwei Ausflüge bleiben lange im Gedächtnis. 48 Teilnehmer starteten im März quasi zur Fachexkursion nach Tschechien. In Pilsen ließen sie sich von Verdis Oper "La Traviata" verzaubern. Die Inszenierung begeisterte ebenso, wie das gebotene Rahmenprogramm. Peter Sailer kümmerte sich im Oktober um eine Tour, die ebenfalls ins Nachbarland führte. Impressionen in Eger, beim Hans-Heilig-Felsen, in Loket, im Naturreservat Soos oder in der Burg Vildstein sorgten für kurzweilige und gesellige Stunden.

"Freunde erhebt das Glas", mit dem Lied stießen die Sänger auf das Jahr 2015 an. Verbunden war das mit der Vorfreude auf den bevorstehenden Veranstaltungsreigen. An die Öffentlichkeit treten wird der MGV mit musikalischen Beiträgen für zwei Gottesdienste oder bei einem Weihnachtskonzert. Im Herbst geht es für drei Tage in den Spreewald.

Dritter Bürgermeister Peter Gruber lobte: "Die Sänger bleiben nicht unter sich. Sie bereichern das Leben in unserem Ort ganz wesentlich."
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