Ein völlig neues Ausleih-Gefühl

Das Büchereifest war vor allem ein Fest für Kinder. Am Donnerstag sahen sich kleine und große Gäste in den neu gestalteten Räumen um. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
03.08.2015
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Ein Aus- und Rückgabetisch mit vorprogrammierter Bandscheiben-Tortur, knapp 35 Jahre alte Regale und eine nicht mehr ganz zeitgemäße Präsentation, all das ist nun Vergangenheit. Nach einer zweiwöchigen Renovierungspause öffneten sich die Türen zur Gemeindebücherei wieder.

Ulrike Scherer und Diana Bock waren die perfekten Gastgeber. Das von ihnen vorbereitete Büchereifest lockte kleine und große Leseratten ins Rathaus. Die nutzten die Gelegenheit, um sich für die Ferien einzudecken und das neue Outfit der Räume unter die Lupe zu nehmen.

Und das konnte sich sehen lassen. Das Mobiliar, die Regale sind jetzt fahrbar, bietet ein helles und freundliches Bild. Der große Hauptraum ist für die Kinder bestimmt. Wer die Leseschätze, vom Bilder- oder Sachbuch bis hin zu den Märchen und Abenteuergeschichten, erst einmal auf die Schnelle durchblättern wollte, hatte dazu genügend Möglichkeiten. Zur Verfügung steht der runde Tisch, ein Sitzsack oder die blaue Couch. Sie hat die Form eines Zugs und war an dem Nachmittag ständig umlagert.

Das junge Publikum ist in der Bücherei eindeutig in der Überzahl. Die Erwachsenen müssen sich deshalb mit dem kleineren Nebenraum begnügen. Einsortiert sind dort neben Romanen auch aktuelle Zeitschriften. Der in den zurückliegenden Wochen eingetroffene Literaturnachschub, den Geschmack ihrer Leser kennen Scherer und Bock genau, ist bereits inventarisiert. Nicht nur das erforderte einen hohen Zeitaufwand. Viel zu tun hatten sie vor allem mit dem Aus- und dem anschließenden Einräumen des gesamten Bestandes. Rücksicht nehmen mussten sie auf das neue Gliederungssystem.

Die Arbeit lohnte sich, darüber waren sich die Büchereifest-Gäste einig. Es macht jetzt noch mehr Spaß, jeden Donnerstag zwischen 15.30 und 17.30 Uhr im Rathaus zu stöbern. Dritter Bürgermeister Peter Gruber gratulierte zum neuen Glanz. Die Gemeinde stellte dafür rund 13 000 Euro bereit. Beratung und ein Zuschuss kamen von der Außenstelle der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Regensburg.
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