Engagement im Doppelpack

Franz Völkl (Mitte) ist nicht nur Mann an der Spitze, sondern auch Motor von KAB und Männerverein. Präses Georg Gierl und stellvertretende Vorsitzende Petra Dötsch überreichten ihm die Ketteler-Plakette. Bild: nm
Lokales
Flossenbürg
24.03.2015
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150 Jahre und 150 Mitglieder: Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der angegliederte Männerverein waren in Feierlaune.

Die mittlerweile 150 Mitglieder zählende Gemeinschaft feierte am Samstag in großem Rahmen das 60- beziehungsweise 90-jährige Bestehen. Mit der "Blaskapell'n Flossenbürg", mit Sauerkraut und Würsten stimmten die Gastgeber auf einen außergewöhnlichen Abend ein. Im Theresienheim ging es vor allem um die Menschen, die hinter den Zielen stehen. Für langjährige Treue erhielt eine Reihe von Männern und Frauen Auszeichnungen.

Schwierige Zeit

Schon kurz nach der Gründung stieß Albert Werner zur KAB, damals hieß es noch Werkvolk. Von 1982 bis 1998 stand er als Vorsitzender an der Spitze. "Ohne ihn würde es KAB und Männerverein nicht mehr geben", erinnerte Nachfolger Franz Völkl an die schwierige Zeit zu Beginn der 1980er Jahre. Das Vereinsleben war zum Erliegen gekommen. "Werner schaffte es, eine neue und beständig anhaltende Blütezeit einzuläuten." Sein Engagement wurde unter anderem mit dem Titel des Ehrenvorsitzenden gewürdigt. Zur 60-jährigen Mitgliedschaft gratulierten Werner auch die stellvertretende Orts- und Kreisvorsitzende Petra Dötsch, Diözesanpräses Thomas Schmid, Präses Georg Gierl, der frühere Ortsgeistliche Dekan Alfons Kaufmann, Diözesansekretär Markus Nickl und der Kreisvorsitzende Georg Schreglmann. Lob galt Franz Frauenreuther, der vor 50 Jahren die Aufnahmeerklärung unterzeichnete. Seit 25 Jahren sind Christa und Karl Holland dabei. Waltraud Helmreich und Günter Kick stießen vor 15 Jahren zur Gemeinschaft. Über Geschenke freuten sich nicht nur die Jubilare. Mitgebracht hatten die Verantwortlichen einen 500-Euro-Scheck. Die Spende ist für die Sanierung des Theresienheims bestimmt. In dem Pfarrzentrum sind KAB und Männerverein zu Hause.

Kleines Kunststück

Mit einem kleinen Kunststück imponierte Dötsch. Sie schaffte es, die zusammen 150 Jahre lange Geschichte der Vereine in einen nur wenige Minuten dauernden Vortrag zu packen. Es war keine leichte Aufgabe. Daten, Fakten und Namen verwandelte die Rednerin in eine interessante Zeitreise.

"Das alles ist nicht selbstverständlich", kommentierte zweiter Bürgermeister Thomas Meiler das Eintreten für die Arbeitnehmer. Komplimente hatten in ihren Grußworten auch Helmut Weig vom Patenverein in Floß, Kreisvorsitzender Schreglmann und die KAB-Seniorenbeauftragte Klara Braun parat.
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