Erfolgreicher Start in eine neue und ungewohnte Saison
Kegeln, rechnen und taktieren

Lokales
Flossenbürg
25.09.2014
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Es ist alles komplizierter, aufwendiger und anstrengender geworden. Begeistert waren die Kegler von TSV - "Alle Neun" vom neuen Spielsystem nicht, zum Auftakt der Saison 2014/15 gab es aber gleich zwei Siege.

International und in den höheren Klassen ist das 120-Wurf-System längst Alltag. Ab sofort gilt es auch für die Ligen, die auf einen Fortbestand der bisherigen Regelungen hofften. Damit müssen die Spieler im Vergleich zu bisher die Kugel 20 Mal öfter in die Hand nehmen. Die insgesamt erzielten Holzzahlen spielen nicht mehr die Hauptrolle. Den Ausschlag über Sieg, Unentschieden oder Niederlage geben die nach einem vorgegebenen Modus erreichten Wertungspunkte.

Für diese Wertungspunkte müssen die Akteure zwar nach wie vor Können auf der Bahn unter Beweis stellen, Einfluss haben aber auch taktische Vorgaben. Den Flossenbürgern war das nach dem Start in die neue Saison egal, der Jubel rückte in den Vordergrund.

Die erste Mannschaft setzte sich in der A-Klasse gegen den SKC Speinshart durch und holte sich mit dem Sieg zwei Punkte für die Tabellenwertung. Zugrunde lagen 2041 Holz. Der Gegner erreichte 1943 Holz. Hans-Jürgen Janker legte 538 Holz vor, gefolgt von Roman Schell (532), Harald Strigl (524) und Richard Grundler (447).

Das Heimrecht am Gaisweiher nutzte auch das zweite Team. In der C-Klasse baute die Gemeinschaft auf Frauenpower und fuhr damit gegen den SKC Tröbes gut. Mit einer imponierenden Leistung ließe sich die Flossenbürger die Butter nicht vom Brot nehmen. Ausgezeichnet in Form war Karin Schmidt, die 508 Holz vorweisen konnte. Marianne Schmidt und Spartenleiterin Ulrike Pöllinger steuerten 482 beziehungsweise 450 Holz bei. Karl Pöllinger ergänzte das Team und musste sich mit 497 Holz ebenfalls nicht verstecken.
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