Festliche Zeremonie mit 150 Soldaten vor der Hohenstaufenfeste
Abschied von Spieß Nordmann

Lokales
Flossenbürg
27.06.2015
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Nach elf Jahren fiel der Abschied schwer. Hoch über den Dächern der Grenzgemeinde gab der Spieß der dritten Batterie des in Weiden beheimateten Artilleriebataillons 131, Frank Nordmann, den Stab weiter an Roland Hecht. 150 Soldaten traten im Burghof zu Ehren des scheidenden Soldaten an.

Die Kulisse der ehemaligen Hohenstaufenfeste wurde aus gutem Grund ausgewählt. Zwischen der Gemeinde Flossenbürg und der dritten Batterie gibt es seit dem Eintreffen des Bataillons in Weiden eine Patenschaft. Kommandeur Wolfgang Schmidt würdigte das Engagement von Nordmann: "Er war ein Spieß mit Herz und Verstand, mit Kraft, Fingerspitzengefühl, Beharrlichkeit und immer für die Sorgen und Nöte der Kameraden da."

Wie sehr der Oberstleutnant persönlich Nordmanns Leistung schätzte, daran ließ er keinen Zweifel: "Er zählt zu den Menschen, mit denen man jederzeit und überall hingehen kann." Er selbst geht jetzt nach Leipzig und wird im Ausbildungsbereich eingesetzt. Viel Lob brachte auch Batteriechef Tobias Zimmer mit. "Der Spieß blieb trotz der hohen Anforderungen immer auch Mensch und Fürsprecher der Soldaten, mit Fairness und mit seinen Eigenarten, die uns fehlen werden."

Kein Unbekannter bei der Batterie ist Roland Hecht. Der Stabsfeldwebel tritt die Nachfolge Nordmanns an. Schmidt: "Die dritte Batterie bekommt einen Mann mit der für die anspruchsvolle Aufgabe nötigen Qualifikation. Man kennt und man schätzt sich." Glückwünsche galten Jennifer Morwinsky und Stefan Schinköth. Sie wurden zu Hauptfeldwebeln befordert. Ausgezeichnete Arbeit leisteten im Vorfeld und hinter den Kulissen Hauptmann Thomas Kohnle sowie Reinhard Eismann und Franz Wünsche von der Gemeindeverwaltung. Sie kümmerten sich um Organisation und wichtige Details.
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