Feuerwehr-Nachwuchs bei 24-Stunden-Übung rund um die Uhr im Einsatz

Feuerwehr-Nachwuchs bei 24-Stunden-Übung rund um die Uhr im Einsatz (nm) An Schlaf war kaum zu denken. Trotz aller Strapazen gefiel den acht Jugendfeuerwehrlern die 24-Stunden-Übung. Von Freitag- bis Samstagabend ging nicht nur um fachliche Belange, sondern auch um die Kameradschaft im Team. Das Quartier schlug die Truppe im Feuerwehrhaus auf. Jugendwart Thomas Pentner, Alexander Klettner und einige Helfern ließen dort der Langeweile keine Chance. Sie verstanden es, Theorie und Praxis nahe zu bringen: "
Lokales
Flossenbürg
21.09.2015
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An Schlaf war kaum zu denken. Trotz aller Strapazen gefiel den acht Jugendfeuerwehrlern die 24-Stunden-Übung. Von Freitag- bis Samstagabend ging nicht nur um fachliche Belange, sondern auch um die Kameradschaft im Team. Das Quartier schlug die Truppe im Feuerwehrhaus auf. Jugendwart Thomas Pentner, Alexander Klettner und einige Helfern ließen dort der Langeweile keine Chance. Sie verstanden es, Theorie und Praxis nahe zu bringen: "Wirklichkeitsnah und effektiv sollte es sein. Wir hatten die Messlatte hoch gelegt und wurden überrascht. Die jungen Leuten machten begeistert und wissbegierig mit." Bevor es bei sieben Einsätzen ernst wurde, drückten sie die Schulbank. Im Unterrichtsraum ging es um Tipps zur Unfallverhütung. Im Mittelpunkt stand der Gedanke, bei der Hilfe für den Nächsten die eigene Sicherheit und die Sicherheit der Kameraden nicht zu vernachlässigen. Dann ging es an die Arbeit. Die Jugendlichen mussten knifflige Aufgaben bewältigen. Der Bogen spannte sich vom Klein-, Flächen- und Gebäudebrand über die Tierrettung bis hin zum eingeklemmten Arbeiter. Ein "Zuckerl" stand am Samstagnachmittag auf dem Programm. Zu einem Verkehrsunfall, beteiligt waren ein Pkw und ein Gabelstapler, brachte die beteiligten Nachbarwehr aus Floß um Kommandant Felix Müller schweres Rettungsgerät mit. Unter fachkundiger Anleitung durften die jungen Leute mit Spreitzer und Schere hantieren. Ein Helfer vor Ort kümmerte sich um den Verletzten im Wrack. Zum Verlauf der 24 Stunden steuerten die Gemeinde sowie die Firmen Helgert, Üblacker und Autowelt Weiden bei. Pentners Bilanz fiel zum Schluss positiv aus: "Wir können auch in Zukunft auf gut ausgebildete und motivierte Feuerwehr bauen." Um das leibliche Wohl kümmerten sich mit Gulasch und Grillfleisch Manfred Sander und Toni Frauenreuther. Von Müdigkeit war selbst am Samstagabend noch nichts zu merken. "Die beiden Tage waren viel zu interessant um an Schlaf zu denken", waren sich die Jugendfeuerwehrler einig. Bild: nm
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