Frauen meisterlich in Form

Lokales
Flossenbürg
09.07.2015
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Das "Jahr eins" verlief für Sandro Lugert positiv. Der 2014 neugewählte Leiter der TSV-Sparte Fußball blickte in der Jahreshauptversammlung auf die Saison zurück.

Besonders die gute Entwicklung bei den Schülern, der Jugend und den Frauen macht den Verantwortlichen Freude. Glückwünsche, Urkunden und Medaillen gingen im "St. Ötzener Hof" an das Frauen-Team. Vor Jahresfrist sah es nicht ganz so rosig aus.

Blick nach Thanhausen

Die Mannschaft um Betreuerin Franziska Hartich entschied sich wegen der dünn gewordenen Spielerdecke für einen Neuanfang. Aus der Bezirksoberliga ging es hinunter in die Kreisklasse: "Es lief besser als zu erwarten war. Wir wurden Meister und spielen in der neuen Saison in der Bezirksliga." Aufgrund der aktuellen Situation ("Bei uns passt alles.") blickt das Team zuversichtlich in die Zukunft.

Vom Geschehen in den Mannschaften von der F- bis hin zur A-Jugend berichteten Laura Frenzel, Jürgen Walbert, Thomas Scheinkönig und Jürgen Lugert. Gemeinsam mit einer Schar Betreuer und Trainern kümmern sie sich intensiv um Training und Spielbetrieb. Zwar gab es nicht nur Spitzenplatzierungen, den Verantwortlichen gelang es aber trotz der ein oder anderen Niederlage, die Begeisterung für den Fußball hoch zu halten. Zur Sprache brachten Sandro Lugert und Thomas Scheinkönig das Thema Spielgemeinschaften. Der TSV Flossenbürg zähle zu den wenigen Vereinen in der Region, die noch eine effektive eigene Nachwuchsarbeit vorweisen können: "Die Zahl der Kinder gibt aber schon zu Sorgen Anlass. Eine überörtliche Zusammenarbeit darf nicht aus den Augen verloren werden." Aktuell laufen Gespräche für einen gemeinsamen Trainingsbetrieb verschiedener Mannschaften mit den Kickern aus Thanhausen. Es bleibe zu hoffen, dass die im Interesse der jungen Fußballer erfolgreich verlaufen.

Fair Play bei Jüngsten

Skepsis gab es ursprünglich zur neuen Fair-Play-Regel. Dabei gibt es keine Schiedsrichter. Zuschauer und Eltern müssen einen Mindestabstand zum Spielfeld einhalten, die Betreuer der Mannschaften treten als Team auf. Es funktioniert ausgezeichnet und die Kinder verstehen es, strittige Situationen selbst zu regeln. Ein wenig Kritik blieb dennoch. Bei den Jüngsten gibt es keine Tabellenwertung. Die werde vermisst und würde einen gesunden Ehrgeiz fördern.

Für die erste Mannschaft berichtete Matthias Möschl von einer durchaus guten Saison: "Leider mit einem nicht so guten Ende. Wir verpassten mit Rang drei die Relegation und damit die Chance zum Aufstieg." Das kritisierte in seiner Stellungnahme der Vorsitzende des Hauptvereins Rudolf Hauke: "Flossenbürg gehört in die Kreisklasse. Die erste Mannschaft ist gefordert, das auch umzusetzen." Komplimente galten den Betreuern und Trainern: "Eine Selbstverständlichkeit ist es nicht, für die wichtige und intensive Arbeit so viele Leute zu finden."

Gewählt wurden bei dem Treffen die Hauptverantwortlichen für den Nachwuchs: Gerhard Dietz, Laura Frenzel, Günther Faltermeier, Thomas Scheinkönig und Jürgen Lugert. Spartenleiter Lugert forderte auf, im Engagement auch abseits des Rasens nicht nachzulassen. Das gelte für den Losstand bei der Kirchweih ("Neben dem Geld des Förderkreises und der Geschäftswelt eine wichtige Einnahmequelle.") ebenso wie für die Arbeitseinsätze am Sportheim.
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